GROßENKNETEN/HELLBUSCH - An diesem Donnerstag beginnt auch in den Schulen der Gemeinde Großenkneten wieder der Unterricht. Am Sonnabend werden außerdem die neuen Erstklässler in den vier Grundschulen der Gemeinde feierlich begrüßt. Fast 1800 Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis zehn sind künftig wieder täglich in der Gemeinde Großenkneten unterwegs, um zu Fuß, mit dem Rad, mit Bus und Zug zu ihren Schulen zu gelangen. Gerade die jüngeren Kinder sind oft noch sehr unsicher. Deshalb sollten alle Verkehrsteilnehmer besondere Rücksicht nehmen und Autofahrer sollten den Fuß vom Gas nehmen.

Neben den Transparenten, welche die Verkehrswacht aufhängt, stellt auch die Junge Union jedes Jahr Plakate auf, um Autofahrer auf den Schulanfang aufmerksam zu machen. Die Plakatierungsaktion wurde dieses Mal in Hellbusch gestartet. Der Grund: Auf der Straße „Hellbusch“ gibt es immer wieder Probleme mit Rasern, die hier „rein theoretisch“ sogar mit 100 km/h unterwegs sein dürfen. Das ist aber viel zu schnell auf der schmalen Gemeindestraße, die von Auswärtigen auch schon mal als Verbindungsweg zur Buchenallee genutzt wird.

In Hellbusch leben derzeit weniger Schulkinder, dafür aber neun kleine Kinder im Vorschulalter, erfuhren JU-Vorsitzender Timm-Dierk Reise und CDU-Bundestagskandidatin Astrid Grotelüschen. Anwohner versuchen zum Beispiel durch Spielgeräte oder Dreiräder auf dem Grünstreifen Autofahrer zu warnen vor den Kindern. Mit wenig Erfolg.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung würde voraussichtlich wenig bringen. Großformatige Warnschilder „Achtung Kinder!“ dürften schon eher die Aufmerksamkeit erregen, meinte Grotelüschen. „Vorsicht vor dem Vater!“ könnte auch auf den großen Schildern stehen, so Anwohner Jan-Bernd Stolle. Auch kleine Nebenwege würden oft von rasenden Autofahrern als Abkürzung genommen.

Die Hellbuscher machen sich große Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder.