GROßENKNETEN - Eine Qualifizierung für Tagesmütter und Tagesväter haben jetzt zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis und der Stadt Oldenburg erfolgreich absolviert. Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) hatte zusammen mit dem Kinder- und Familienservicebüro des Landkreises die Qualifizierungsmaßnahme erneut angeboten. Insgesamt 160 Unterrichtsstunden umfasste der Lehrgang, der über das Landesprogramm „Familien mit Zukunft - Kinder bilden und betreuen“ finanziert wird, so dass für die Absolventen nur eine Gebühr von 200 Euro anfällt.
Die Referenten waren Ausra Kluge, Diplom-Sportlehrerin und qualifizierte Tagespflegeperson, Sandra Walther, Diplom-Ökotrophologin, und Edeltraut Helms, Vorsitzende der Tagesmütter in der Region.
Bürgermeister Volker Bernasko, Gleichstellungsbeauftragte Antje Oltmanns, Kreis-Sozialdezernent Robert Wittkowski, Claudia Zuchgan vom Familien- und Kinderservicebüro sowie LEB-Bereichsleiterin Karin Pieper, Dozentin Ausra Kluge und Gleichstellungsbeauftragte Antje Oltmanns gratulierten.
Zweiter Kreisrat Robert Wittkowski bezeichnete die Tagespflege als ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe, gleichwertig mit der Betreuung in Kindergarten und Krippe. Wittkowski rief dazu auf, für die Qualifizierungsmaßnahme Werbung zu machen. Denn bis 2013 müssen Betreuungsplätze für alle unter dreijährigen Kinder bereitstehen, deren Eltern es wünschen. Dazu gehörten Krippenplätze ebenso wie die qualifizierte Tagespflege. 2005 habe es 100 Kinder im Landkreis in Tagespflegestellen gegeben, aktuell seien es schon 330. „Aber es reicht noch nicht aus“, so Wittkowski.
Qualifizierte Tagespflegeperson dürfen sich jetzt nennen: Dunja Bruns und Siegrid Segerdiek aus Huntlosen, Björn Thienel aus Ahlhorn, Annette Maibach, Saskia Maibach und Ulrike Busch aus der Gemeinde Hatten, Gabriela Giretová, Marion Klusmann, Irene Riemer und Heidi Spreen aus der Gemeinde Wardenburg und Carmelita Castro de Brandes aus Oldenburg.
