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Partnerschaft Die gegenseitigen Besuche haben sich toll entwickelt

kd

GROßENKNETEN - 40 Schülerinnen und Schüler aus der polnischen Partnergemeinde Suprasl wurden am Donnerstagnachmittag im Rathaus Großenkneten offiziell willkommen geheißen. Bürgermeister Volker Bernasko und Partnerschaftsausschuss-Vorsitzender Heinz Heinsen wünschten den 14- bis 16-jährigen polnischen Schülerinnen und Schülern, die in Begleitung von vier Lehrkräften angereist sind, interessante Tage und dass sie von ihrem Aufenthalt in der Gemeinde viel mitnehmen können.

Die jungen Leute aus Suprasl sind zu Gast beim Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn. Den Schüleraustausch zwischen der Ahlhorner Schule und dem Gymnasium im 1200 Kilometer entfernten Suprasl gibt es bereits seit elf Jahren.

Die polnischen Gäste sind nach einer 20-stündigen Busfahrt (mit Pausen) am Mittwoch in Ahlhorn eingetroffen. Sie nehmen an gemeinsamen Projekten in der Schule teil. Geplant sind gemeinsame Fahrten nach Oldenburg sowie zum Heidepark Soltau.

Eine Ausflug zur Insel Baltrum mit Wattwanderung, der an diesem Freitag geplant war, wurde aufgrund der Wetterlage abgesagt. Stattdessen geht es nach Bremerhaven.

Neben den gemeinsamen Unternehmungen bleibt genügend Zeit, das Leben in den deutschen Gastfamilien kennen zu lernen.

„Es ist doch toll, wie sich diese gegenseitigen Besuche entwickelt haben“, freute sich Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko über die guten Kontakte zwischen den Schulen aus Ahlhorn und Suprasl.

Das sei dem besonderen Engagement der Lehrkräfte Ekhard Feldhoff, Ulrike Seebeck und Christiane Ebert sowie weiteren Helfern zu verdanken, sagte Bernasko.

„Seid neugierig, fragt, wenn Ihr etwas nicht versteht oder mehr wissen möchtet – und erzählt auch aus Eurer Heimat“, wünschte sich Bernasko von den Schülern. „Ihr seid die Generation, die die Partnerschaft zwischen Suprasl und Großenkneten weiter am Leben erhalten soll“, meinte der Bürgermeister, dessen Rede von Aneta Redman übersetzt wurde. Heinz Heinsen erinnerte die Jugendlichen, dass es auch einmal andere Zeiten in Europa gab: „Das, was Ihr jetzt habt, ist nicht selbstverständlich, daran haben viele Menschen gearbeitet.“

Als Gastgeschenk überreichten die polnischen Besucher T-Shirts mit dem Aufdruck „Ich liebe Suprasl!“. Eines dieser Shirts gab es auch für Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko.

Die Gäste werden am kommenden Dienstag frühmorgens die Heimreise antreten.

NWZ

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