Großenkneten - Wie lässt sich Schule in Corona-Zeiten im eingeschränkten Regelbetrieb sicher und sinnvoll für alle Beteiligten gestalten? Diese Frage bewegt alle Grundschulen in der Gemeinde Großenkneten. Die Situation, dargestellt am Beispiel von Großenkneten, ist auch für die anderen Schulen übertragbar.

„Wir als kleine Schule mit ausreichend Räumen, viel Platz draußen und einem gut funktionierenden Kollegium sind gut aufgestellt“, schätzt Großenknetens Schulleiter Hartmut Neumann die Lage ein. Alle Lehrkräfte arbeiten im Präsenzunterricht, damit wird Unterricht in allen Fächern erteilt. Bei Sport und Schwimmen gelten die Einschränkungen unter Coronabedingungen.

Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichkeit wurde in Großenkneten aufgelöst und wird mit Unterstützung der Pädagogischen Mitarbeiterinne in die Unterrichtszeit bis 13.05 Uhr integriert.

Eine Erfahrung: „Beim Lernen zu Hause wurden einige Kinder aufgrund familiärer Bedingungen abgehängt. Deshalb finden wir es gut, dass alle Kinder wieder zur Schule kommen.“

Eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) müssen alle Kinder beim Betreten des Schulgeländes bis zum Klassenzimmer tragen, gleiches gilt umgekehrt bei Schulschluss. Während des Unterrichts und in den Pausen (versetzte Pausen und vorgegebene Aufenthaltsbereiche) muss keine MNB getragen werden.

Es sind keine Eltern auf dem Schulgelände erlaubt. Besuch ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich, Besuchslisten werden geführt. Wie sich das neue Schuljahr entwickelt, bleibt abzuwarten. Neumann: „Gespannt sind wir, wenn im Herbst das Wetter schlechter wird und wir uns viel mehr in den Räumen aufhalten müssen.“