Harkebrügge/Reekenfeld - Die Junker-Harke-Grundschule in Harkebrügge wird ab dem Schuljahr 2014/2015 einen freiwilligen Ganztagsschulbetrieb anbieten. Einstimmig hat am Mittwochabend der Rat der Gemeinde Barßel in der Mehrzweckhalle Reekenfeld die Weichen für eine entsprechende Umsetzung gestellt. „Darauf haben wir lange hingearbeitet“, erklärte Schulleiterin Melanie Burchert nach der Ratsentscheidung. Das Angebot werde den Kindern „nachhaltig helfen und den sozialen Zusammenhalt der Schüler fördern“. Aber auch für die Eltern biete das freiwillige Ganztagsangebot eine Entlastung. Viele von ihnen arbeiten im Schichtbetrieb, so Melanie Burchert.
Wie berichtet, plant die Schule, zunächst an drei Tagen in der Woche für alle vier Schuljahre ein freiwilliges Nachmittagsangebot anzubieten. Vorgesehen seien Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, sagte die Schulleitern. Das Angebot beinhaltet ein warmes Mittagessen nach der fünften Unterrichtsstunde, eine 55-minütige Hausaufgabenbetreuung und ein unterrichtsergänzendes Angebot bis 15.15 Uhr.
Die Gemeinde hat als Schulträger bereits erste Gespräche mit der Lebensmittelkontrolle des Landkreises und der Kolping Berufshilfe geführt. Danach stehe der Grundschule ein Raum, der von der Berufshilfe genutzt wird, für eine Mensa zur Verfügung. Die damit verbundenen Kosten beziffert die Gemeinde auf rund 10 000 Euro.
In Barßel gibt es vier Grundschulen, von denen bereits zwei Ganztagsschulen sind.
