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Sommer Grundschule gibt nach vierter Stunde Hitzefrei

Bösel - Die einen freuen sich über die hohen Temperaturen. Andere klagen darüber. Die Schüler, die an diesem Freitag in ihren Klassenräumen schwitzen, hoffen auf Hitzefrei. „Für einzelne oder alle Klassen von Schulen des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I kann durch die Schulleiterin oder den Schulleiter Hitzefrei gegeben werden, wenn der Unterricht durch hohe Temperaturen in den Schulräumen erheblich beeinträchtigt wird und andere Formen der Unterrichtsgestaltung nicht sinnvoll erscheinen“, heißt es im Runderlass der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Wie halten es die Böseler Schulen? Die NWZ  hat nachgefragt.

Gebäude heizt sich auf

Kräftig zu schaffen macht die Hitze den Schülern der Grundschule St. Martin, Auf dem Rahe in Bösel. „Die Schüler weigern sich, in den Pausen nach draußen zu gehen“, schildert Schulleiterin Rita Schorling am Donnerstag im Gespräch mit der NWZ. Das Gebäude heize sich kräftig auf. Zwar gibt es einige Möglichkeiten, den Unterricht nach draußen zu verlagern. „In unseren Schulgarten passen aber keine 320 Schüler“, so die Schulleiterin.

Den Donnerstag hatten Lehrer wie Schüler noch tapfer durchgestanden. Am Freitag können die Schüler nach der vierten Stunden nach Hause gehen. „Um 11.40 Uhr ist Schluss“, so Rita Schorling. Einen entsprechenden Zettel hatten die Schüler am Donnerstag mit nach Hause bekommen. Natürlich werde eine Betreuung bis zum Schulende vorgehalten für Schüler, deren Eltern etwa berufstätig sind.

Betreuung sichergestellt

Die wird auch an der Oberschule sichergestellt, sollte am Freitag die Entscheidung „Hitzefrei“ gefällt werden. Schon einen Tag zuvor will Schulleiter Herbert Bley den Schülern nicht schon ein vorzeitiges Wochenende bescheren. „Vielleicht gewittert es ja morgen und in der Schule ist es auszuhalten.“ Er wird daher „kurzfristig handeln“. So könnte es für die Oberschüler vielleicht in der fünften oder sechsten Stunde an diesem Freitag schulfrei geben. Am Donnerstag mit Nachmittagsunterricht sei das eh nicht leicht zu organisieren gewesen. Herbert Bley: „Die Eltern verlassen sich darauf.“

Einige Klassen hätten bereits am Donnerstag den Unterricht nach draußen in die Ruhezone verlagert. Besonders warm sei es in den Klassenräumen, die auf der Südost-Seite des Gebäudes liegen – da hilft auch wenig, Türen und Fenster aufzumachen und Rollläden geschlossen zu halten.

Reiner Kramer
Reiner Kramer Redaktion Münsterland (Stv. Leitung Cloppenburg/Friesoythe)
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