Hude - Die vier Grundschulen in der Gemeinde Hude können im nächsten Jahr mit höheren Budgets rechnen. Nach der Beratung im Schulausschuss steigt der Grundbetrag von 47,50 Euro pro Schüler auf 55 Euro. Bereits im vergangenen Jahr war die Kopfpauschale auf Antrag der SPD um 7,50 Euro erhöht worden. SPD-Ratsherr Nico Rettcher wies darauf hin, dass jetzt nur das „angepasst“ werde, was einmal gekürzt worden sei. Die Anhebung sei „überschaubar und absolut notwendig“.
Die Gemeinde stellt die Budgets den Schulen eigenverantwortlich zur Finanzierung von Sachaufwendungen zur Verfügung, unter anderem werden damit Software-Lizenzen, Drucker- und Kopiererwartungen sowie Lernmaterialien bezahlt. Für Ganztagsschüler werden pauschal drei Euro zusätzlich angerechnet. Für die Grundschulen ergeben sich folgende Gesamtbeträge: GS Jägerstraße 10 600 Euro, GS Hude-Süd 9800 Euro, GS Wüsting 10 300 Euro und katholische Grundschule 4800 Euro.
Für die Peter-Ustinov-Schule umfasst der Grundbetrag pro Schüler 60 Euro. Das entspricht einer Gesamtsumme von 38 200 Euro. Hinzu kommen 1700 Euro für das Programm Hauptschulprofilierung und die Kooperation mit der Berufsbildenden Schule. Darüber hinaus fließen 3000 Euro in das Projekt Schüler-Schüler-Nachhilfe.
Für Investitionen kleineren Umfangs (über 150 Euro und unter 1000 Euro) wurden Sammelposten geschaffen: Für die GS Jägerstraße sind 4200 Euro, für Hude-Süd 5200 Euro, für Wüsting 5800 Euro und für die katholische Grundschule 500 Euro veranschlagt. Für die Peter-Ustinov-Schule sind 30 500 Euro berücksichtigt – davon sind 25 000 Euro für den Austausch von 30 PCs vorgesehen.
Dickster Investitionsbrocken im Schuletat ist die Fortsetzung der Sanierung des Schulzentrums, die mit 940 000 Euro kalkuliert ist. Hinzu kommen 200 000 Euro für die Schaffung einer Pausenhalle mit Essensausgabe an der Außenstelle Hohelucht. Für neue Klettergerüste an den Grundschulen Jägerstraße und Wüsting sind jeweils 15 000 Euro eingeplant. An der Grundschule Hude-Süd soll ein Sand- und Wasserspielbereich geschaffen werden (4000 Euro).
Das Programm zur Erneuerung des Schulmobiliars wird von der Gemeinde wegen des Defizits im Ergebnishaushalt für ein Jahr ausgesetzt – eigentlich waren dafür jeweils 20 000 Euro am Schulzentrum sowie 20 000 Euro an den Grundschulen vorgesehen.
