Altenoythe - Große Freude: die Heinrich-von-Oytha Schule hat erneut das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ erhalten. Es wird vergeben durch die Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems mit Sitz in Cloppenburg.
Aktionsgemeinschaft
Die Aktionsgemeinschaft ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer in der Region Weser-Ems. Sie arbeiten zusammen mit der Landesschulbehörde.
Für die Vergabe des Gütesiegels müssen mehrere Kriterien erfüllt werden. Neben den formalen Aspekten der Bewerbung müssen in einer Schulbegehung und einem daran anschließenden Gespräch die berufsorientierenden Angebote erläutert werden. Bei der diesjährigen Konzeption musste die neue Schulform Oberschule mit berücksichtigt werden.
Die Juroren, Rudolf Thobe, Heinz Schröder und Kerstin Brinkhus, überprüften durch ein Gespräch und eine Begehung der Schule, ob das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ erneut vergeben werden kann. Die Oberschule hatte bereits in den Jahren 2002, 2005, 2008 und 2011 erfolgreich an dem freiwilligen Zertifizierungsverfahren teilgenommen. Dabei ist die Oberschule die einzige weiterführende Schule im Stadtgebiet Friesoythe, die diese Auszeichnung trägt.
Die Mehrzahl der Schüler verlässt die Oberschule nach der zehnten Klasse mit dem Realschulabschluss, so dass hier andere und neue Angebote entwickelten werden mussten. Beeindruckt zeigte sich die Jury vom Kompetenztraining und der Verknüpfung der Schülergenossenschaften mit den Profilen. Die Schule ist innovativ und vielfältig aufgestellt, so dass die Zertifizierung für den Zeitraum 2016 bis 2021 gesichert ist.
Die offizielle Übergabe des Gütesiegels findet in einer Feierstunde vor den Osterferien statt. Schulleiter Rasmus Braun zeigte sich glücklich darüber, dass die Begehung so erfolgreich verlaufen ist.
Für Zukunft gewappnet
Ein großer Dank gilt dabei insbesondere den Lehrkräften Stefan Schütte, Ulla Stolte und Sascha Oellerich, die unter der Koordination von Madeleine Peters, Fachbereichsleiterin Arbeit/Wirtschaft sowie der Sozialpädagogin Kira Döpke die Begehung professionell vorbereitet hatten. Die Oberschule ist mit ihrem berufsorientierenden Konzept gut für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt.
