Rastede - „Ewige Standfestigkeit“ wünschten Alexa und Tammo dem Anbau an die Grundschule Feldbreite. Die beiden Viertklässler trugen anlässlich der Grundsteinlegung am Donnerstagnachmittag eine Liste mit Wünschen vor, die sie mit der Erweiterung ihrer Schule verbinden. Sie wünschten sich, dass alle Schüler, die künftig dort zur Schule gehen werden, viele Freunde finden und viel Glück, Spaß und Erfolg beim Lernen haben werden.

Ihre Wunschliste auf grünem Tonpapier wurde von Oliver Ohlenbusch vom Architektenteam „omp“ ebenso in der Zeitkapsel eingeschlossen wie die Baupläne, eine Broschüre der Gemeinde Rastede und etwas Kleingeld. Anschließend unterstützten Alexa und Tammo Bürgermeister Dieter von Essen und Polier Konrad Meyer dabei, die Kapsel hinter dem Grundstein einzumauern.

Im vergangenen Monat hatten die Bauarbeiten für die Erweiterung der Grundschule Feldbreite begonnen. Im Juni 2016 soll der Bau fertig sein, der Platz für vier Klassenräume mit Computerarbeitsplätzen, zwei Gruppenräume, ein Lehrerzimmer und einen Raum für Förderunterricht bietet. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Bei der Planung hätten alle Beteiligten alles daran gesetzt, „eine Schule zu bauen, die ein optimales Lehr- und Lernumfeld bietet“, sagte von Essen vor rund 50 Gästen. In Rastede würden erfreulicherweise steigende Kinderzahlen verzeichnet, die es erforderlich machten, die Grundschule Feldbreite künftig dreizügig zu führen.

In dem zweigeschossigen, barrierefreien Bau würden sich wichtige Angebote für die Inklusion, also den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf, wiederfinden. „Ich sehe den Anbau nicht nur als eine bloße Erweiterung. Es geht darum, die Attraktivität der Schule als Lernort und Lebensraum für alle Kinder gleichermaßen zu erhöhen und dabei auch den Inklusionsgedanken voranzutreiben“, betonte der Bürgermeister. Auch das Thema Ganztagsschule müsste in diesem Zusammenhang beleuchtet werden.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede