Ganderkesee - Konzentriert bei der Sache waren am Donnerstag 77 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ganderkesee: Beim Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ hatten sie 75 Minuten Zeit, um die überwiegend kniffligen Aufgaben zu lösen.
Die Fachlehrer Michael Hauburger und Daniela Ernst betreuten den Wettbewerb. Sie hätten die Schülerinnen und Schüler gezielt angesprochen, berichtete Schulleiterin Dr. Renate Richter. „Das ist auch ein bisschen Talentförderung.“ Anders als bei der Mathe-Olympiade mussten die Fragen im „Multiple-Choice-Verfahren“ gelöst werden. Den Fünft- und Sechstklässlern wurden 24 Aufgaben, den Schülern bis zum Jahrgang 12 insgesamt 30 Aufgaben vorgelegt, erklärte Hauburger.
Seit 2006 beteiligt sich das Gymnasium an dem internationalen Test; in den vergangenen Jahren errangen Ganderkeseer Schüler dabei auch regelmäßig erste, zweite oder dritte Preise, die mit Buchpräsenten, Spielen oder Experimentierkästen belohnt wurden. Für den größten „Känguru-Sprung“ – also die Zahl der Aufgaben, die „am Stück“ fehlerfrei gelöst werden – gibt es einen Sonderpreis, kündigte die Schulleiterin an. Unabhängig von der Punktzahl bekomme jeder eine Urkunde. Hier ein Beispiel für die Klassenstufen 5 und 6:
„Im Schullandheim teilen sich Bea, Pia, Cara und Lea ein Zimmer. Alle vier schlafen mit dem Kopf auf ihren Kissen. Links schlafen Bea und Pia mit dem Gesicht zueinander. Rechts schlafen Cara und Pia mit dem Rücken zueinander. Wie viele der vier schlafen mit dem rechten Ohr auf dem Kissen?“ Antwortmöglichkeiten:a) keineb) einec) zweid) dreie) alle vier
(Die richtige Antwort ist c.)
