Berne/Lemwerder - Drei fünfte Klassen können die Verantwortlichen des Gymnasiums Lemwerder in dem am morgigen Donnerstag beginnenden Schuljahr bilden. Das teilte Schulleiterin Marianne Weigel am Dienstag auf Anfrage mit. Waren es im vergangenen Jahr 36 Kinder, die zum Gymnasium wechselten, so wuchs die Zahl zum neuen Schuljahr auf 64 an. Mit 21 bzw. 22 Kindern hätten die fünften Klassen „optimale Lerngruppen“, so Marianne Weigel.

Einen Grund für den Anstieg kann die Schulleiterin nicht nennen, denn bei der Anmeldung müssen keine Angaben gemacht werden, warum diese Schule als weiterführende gewählt wird. Es könnte aber damit zusammenhängen, dass das Gymnasium jetzt eine Ganztagsschule ist. Unterstützt wird das Kollegium durch drei neue Lehrkräfte.

Konstant geblieben ist die Zahl der Schüler, die am Donnerstag, 16 Uhr, in der Pausenhalle der Eschhofschule (Oberschule) in Lemwerder eingeschult werden. Waren es im vergangenen Jahr 30, so sind es diesmal 34 Mädchen und Jungen, die hier ihre Schullaufbahn fortsetzen wollen. Drei der Kinder beanspruchen die Inklusion. Es wird wieder zwei fünfte Klassen geben, so die Schule. Auch hier sind die Lerngruppen in einer Größe, in der effektiv gearbeitet werden kann.

In der Gemeinde Berne hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die in der Oberschule angemeldet worden sind, von 43 aus dem Vorjahr auf 33 in dem beginnenden Schuljahr verringert. „Es werden wieder zwei fünfte Klassen eingerichtet“, erklärt Schulleiter Karl-Heinz Pauli-Erythropel. Den Rückgang führt er auf die insgesamt sinkende Schülerzahl zurück. Drei neue Lehrkräfte wird der Schulleiter begrüßen können. Die werden sich darauf einstellen müssen, dass es wieder eine große Spannbreite im Leistungsvermögen der Lernenden geben könnte. Auch an der Berner Oberschule greift jetzt die Inklusion.