HAARENTOR - Seit zehn Jahren besteht eine außergewöhnliche Vortragsreihe: Vortragende, Publikum und auch die Themen kommen aus Oldenburg und Groningen.
Veranstalterinnen dieses deutsch-niederländischen Seniorenstudiums sind Dr. Christiane Brokmann-Nooren vom C3L der Universität Oldenburg und Anja van Berkum von der Rijksuniversiteit Groningen.
Den Auftakt der Reihe im Herbst machen am 5. Oktober der Soziologe Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm (10.30 Uhr) und die Historikerin Dr. Katharina Hoffmann (14 Uhr) in der Universität Oldenburg (Gebäude A5, Raum 0-056). Stefan Müller-Doohm spricht zum Thema „Biographien schreiben. Einblicke in die Werkstatt des Biographieforschers“. Katharina Hoffmann referiert zum Thema „depot_dämon_denkort. Der U-Boot-Bunker in Bremen Farge“.
Im Jahr 2000 startete die Vortragsreihe als Pilotversuch. Sie wurde für Seniorstudierende aus Oldenburg und Groningen schnell zur festen Einrichtung.
In jedem Herbst, an fünf Dienstagen zwischen Beginn des Wintersemesters und Weihnachten, treffen sich etwa 50 ältere Studierende beider Partneruniversitäten, um sich über aktuelle Wissenschaftsfragen und -themen zu informieren und auszutauschen. Zu Beginn der Reihe ging es um die Frage „Was uns verbindet, was uns trennt“.
Die Teilnehmer diskutierten über Eigenheiten und Gemeinsamkeiten diesseits und jenseits der Grenze. In den Folgejahren stellten die beiden Veranstalterinnen dann aus dem Lehrangebot der Groninger und Oldenburger Universität ein fächerübergreifendes Vortragsprogramm zusammen, um ein interessiertes Publikum beider Nachbarländer anzusprechen und miteinander in Kontakt zu bringen.
Im Jubiläumsjahr setzen sich die Teilnehmer u.a. mit moderner niederdeutscher Lyrik, Fragen zur Religion und antiker Philosophie auseinander. Einige Teilnehmer sind schon von Anfang an dabei und immer wieder überrascht, wie vielfältig und spannend die Dozenten unterschiedliche Themen aufbereiten und darstellen.
Anmeldungen zum deutsch-niederländischen Seniorenstudium unter Tel. 798-22 75 oder 798-22 76.
