HALSBEK - Emsiges Treiben herrscht im Heimathaus in Halsbek: Da drehen zwei Frauen mit ganzer Kraft eine aufgerollte Bambusmatte auf Tischen hin und her. Andere legen gezupfte Wolle nach einem erdachten Muster zusammen und manche träufeln heißes Wasser und Schmierseife mit einer Spülbürste auf Wollschichten. Mit viel Frohsinn werkeln die anwesenden Frauen im Heimathaus, lockere und heitere Stimmung füllt den Raum.
Zum vierten Mal hatten Gerda Klinkebiel, Edith Janßen und Gertrud Bredehorn vom „Spinnköppel“ des Heimatvereins Halsbek zu einem Filz-Kursus eingeladen. Sieben Teilnehmerinnen, sowohl Neulinge als auch Wiederholer, seien eine ideale Besetzung, so Gerda Klinkebiel.
Birgit Hedemann aus Nethen war bereits zum vierten Mal dabei. „Die Atmosphäre ist sehr nett, man duzt sich – es passt einfach alles zusammen hier im Heimathaus.“ Gefilzt hat sie einen Hut und einen Schal. „Es ist viel Arbeit, aber die Ergebnisse sind wunderbar“, strahlt Birgit Ulken aus Westerstede. Ihr gefallen besonders die Herbstfarben, in denen sie einen Schal fertigt.
Heike Janßen aus Eggeloge, Silke de Vries aus Uplengen, und Heike Carl aus Westerstede, allesamt Neulinge, sind fasziniert. „Das könnte glatt mein Hobby werden. Jedes Stück ist ein Unikat“, schwärmt Heike Carl. Gleichzeitig lobt sie das Organisationsteam, alles sei bestens vorbereitet und laufe Hand in Hand.
Allen Frauen hat der Tageskurs viel Spaß gemacht. Zum Mittagessen steuerte jede etwas bei. „Wir haben ein tolles Büfett aufgebaut, es gab Kürbissuppe, Käseröllchen, Blätterteigbällchen, Frikadellen, Himbeertraum zum Nachtisch und am Nachmittag Kaffee und selbstgebackenen Kuchen“, erzählt Gerda Klinkebiel. Und nun warten bereits alle auf den nächsten Kurs im Frühjahr.
