Ganderkesee - Am Anfang standen zwei Fragen. Wie funktioniert ein Handy, und woraus besteht es? Das wollten Schüler der Katenkampschule im Sachkundeunterricht herausfinden. Aus der Beschäftigung mit dem Thema wurde allerdings mehr.
Aber von Anfang an. Im Unterricht der Gruppe wurde in diesen Wochen das Thema Fernmeldetechnik behandelt, berichtete Lehrerin Christel Mergelmeyer. Dabei galt es, alte Handys zu zerlegen. Anfangs hatten die Schüler Bedenken – denn das Handy, so erklärte Mergelmeyer, „ist für viele Jugendliche eine Ikone, das macht man nicht kaputt“.
Als dann aber doch die ersten Mobiltelefone zerlegt wurde, staunte die Gruppe über die enthaltenen Edelmetalle. Also begann sie, ausrangierte Handys zu sammeln – um sie dem Nabu zu spenden. Denn der Naturschutzbund lässt Handys recyceln und fördert aus dem Erlös ein Auenlandschaft-Projekt.
Am Mittwoch kam Ganderkesees Nabu-Vorsitzender Hans Fingerhut, um über dies Projekt zu berichten. Er und Schulleiterin Dr. Edith Aschenbrenner verabredeten, in Sachen Naturschutz weiter zusammenzuarbeiten.
Fingerhut kündigte den Versuch des Nabu an, in Ganderkesee eine Handy-Sammelstelle einzurichten.
