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Mehr als 1100 Lehrerstellen neu besetzt

23.01.2019

Hannover Wenige Tage vor dem Ende des ersten Schulhalbjahres hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Unterrichtsversorgung habe sich verbessert, der Großteil der ausgeschriebenen Lehrerstellen konnte besetzt werden. Der Anteil der Quereinsteiger geht zurück. Die Abordnungen von Gymnasiallehrern an andere Schulen bleiben aber zunächst bestehen. Der Philologenverband kritisierte das – und erinnerte Tonne an sein Versprechen, die „Abordnungskarawanen“ zu stoppen.

Zum Start des zweiten Schulhalbjahres am 1. Februar hat Niedersachsen bislang 1108 von 1250 ausgeschriebenen neuen Lehrerstellen besetzen können. Insgesamt 700 Lehrkräfte würden zum zweiten Halbjahr pensioniert. Diesmal seien rund 90 Stellen an Quereinsteiger vergeben worden. Zu Beginn des laufenden Schuljahres hatte das Land 2000 neue Stellen ausgeschrieben. Davon konnten 1932 besetzt werden, darunter 247 mit Quereinsteigern.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht die neuesten Einstellungszahlen weniger optimistisch. „Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen kann den aktuellen Bedarf nicht decken“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth.

Die Entwicklung der Unterrichtsversorgung bietet laut Tonne Grund zu Optimismus. Am Stichtag zu Beginn des Schuljahres, dem 23. August, lag sie im landesweiten Durchschnitt bei 99,4 Prozent – das waren 0,7 Prozentpunkte mehr als im vorherigen Schuljahr. Die Versorgung gibt an, zu welchem Prozentsatz der vorgesehene Unterricht und zusätzliche Stunden abgedeckt werden können.

Wie in den Vorjahren zeigt sich auch diesmal, dass es zwischen den einzelnen Schulformen Unterschiede bei der Abdeckung gibt. Die Gymnasien bleiben Spitzenreiter mit einer Unterrichtsversorgung von 102,2 Prozent, gefolgt von den Grundschulen mit 101,7 Prozent. Die Gesamtschulen erreichen 98,4 Prozent, die Realschulen 97,4 Prozent, die Hauptschulen 94,7 Prozent. Den schlechtesten Wert haben die Förderschulen (93,4 Prozent).

Der Landesvorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz, widersprach der Darstellung. Die statistische Unterrichtsversorgung sei zwischen den Schulformen nicht vergleichbar, da das Gymnasium zum Erteilen des Pflichtunterrichts eine wesentlich höhere Unterrichtsversorgung benötige als andere Schulformen. „Der in Wirklichkeit desaströs hohe Unterrichtsausfall wird dadurch nach wie vor verschleiert.“

Tonne sagte dazu, auf dem Arbeitsmarkt gebe es weiterhin sehr viele Bewerber für das Lehramt am Gymnasium und zu wenige für die Haupt-, Real- und Oberschulen. Im nächsten Schuljahr wird es wegen der Umstellung von G8 auf G9 einen doppelten Abiturjahrgang geben. Auch danach werden mehr Lehrer benötigt, da das Gymnasium wieder bis Klasse 13 geht.

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