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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Streit um Förderschulen

10.02.2018

Hannover Als Rückschritt für die Gleichberechtigung von Kindern mit Förderbedarf hat der Sozialverband die geplanten Änderungen im Schulgesetz in Niedersachsen kritisiert. „Nach unserer Auffassung ist dieser Gesetzentwurf auf gar keinen Fall eine Verbesserung der Situation“, sagte der Präsident des Sozialverbandes, Adolf Bauer, am Freitag im Kultusausschuss des niedersächsischen Landtags, wo Verbände, Kommunen und andere Gruppen zu den geplanten Änderungen der rot-schwarzen Koalition Stellung nehmen konnten. Die Verlängerung der Lebensdauer von Förderschulen erleichtere nicht die inklusive Bildung, sondern behindere sie. „Wir teilen die Hoffnungen nicht, dass durch die Verlängerung des Übergangszeitraums die Rahmenbedingungen besser werden“, betonte Bauer.

Ähnliche, teils emotional vorgetragene Kritik gab es auch von Eltern von Kindern mit Behinderungen, die in der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen“ zusammengeschlossen sind. „Wir sind sehr verärgert über das, was jetzt geplant ist“, sagte Katrin Kuntz. Die Wiederbelebung von Förderschulen widerspreche dem Gedanken der Inklusion.

Das Bündnis für inklusive Bildung kritisierte, die SPD habe vor der Wahl versprochen, die inklusive Schule auszubauen, wolle die Inklusion nun aber zurückdrehen.

Die Novelle des Schulgesetzes sieht vor, dass die Förderschulen für Lernen länger erhalten bleiben können als bisher geplant. Die Kommunen als Schulträger sollen beantragen können, dass diese Förderschulen noch bis zum Beginn des Schuljahres 2022/23 Schüler der Klasse 5 aufnehmen dürfen. Mit der Neuregelung erhält dieser Schultyp mehrere Jahre Aufschub, andere Schulen sollen sich so länger auf die Aufnahme von Kindern mit Lern-Förderbedarf einstellen können.

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