• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Schulleiter machen Tempo bei Inklusion

17.08.2018

Hannover Der Schulleitungsverband Niedersachsen (SLVN), in dem Mitglieder aller Schulformen Niedersachsens vertreten sind, macht Tempo beim Thema Inklusion. Wenn es darum geht, Schüler – mit welchen Hemmnissen auch immer – in den normalen Unterricht zu integrieren, kann es dem SLVN nicht schnell genug gehen.

„Wenn man sich mal anguckt, wie zügig und konsequent die Schweden das Thema umgesetzt haben, dann muss man feststellen, dass wir seit dem Beginn der Inklusion im Jahr 2013 bisher nicht weit genug gekommen sind“, beklagte Vorstandsmitglied Stephan Lindhorst am Donnerstag in Hannover.

Der Verband begrüßt die Ankündigung des Kultusministers Grant Hendrik Tonne (SPD), einen Masterplan Inklusion mit Vertretern aus Politik und Verbänden auszuhandeln, fordert aber gleichzeitig: „Taten müssen folgen.“

Tatenlos war der Verband zwischenzeitlich nicht, sondern hat bereits einen Vorschlag für einen solchen Masterplan Inklusion auf den Tisch gelegt. Zentrale Botschaft: Es muss eine Gesamtkonzeption her, die den Bildungsweg eines Schülers vom Kindergarten bis zum Schulabschluss sowie insbesondere die Übergänge berücksichtigt und begleitet. Sie muss dabei den Bedürfnissen und Möglichkeiten einzelner Schulformen Rechnung tragen und gleichzeitig die bestmögliche Förderung und Qualifikation des Einzelnen gewährleisten.

„Hierzu müssen die entsprechenden personellen und finanziellen Mittel durch das Land bereitgestellt werden“, fordert SLVN-Vorstandsmitglied Katharina Badenhop, Leiterin eines Gymnasiums in Hannover, die insbesondere die Rolle der Gymnasien kritisiert. „Vielfach herrscht noch der Gedanke vor, dass Inklusion Gymnasien nichts angehe, weil hier leistungsbezogen aufs Abitur hingearbeitet werde. Eine solche Sichtweise halte ich für falsch und wünsche mir von den Gymnasien regionale Zusammenschlüsse mit anderen Schulen.“

Julia Hamburg, schulpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag, sieht jetzt Kultusminister Tonne in der Pflicht, „seine Hausaufgaben zu machen und einen eigenen Aktionsplan Inklusive Schule vorzulegen“.

Lesen Sie auch: Inklusion geht uns alle an, Kommentar von NWZ-Korrespondent Lars Laue (NWZ vom 17. August 2018)

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
Rufen Sie mich an:
0511/1612315
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.