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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Ministerium will Mathe-Abi überprüfen

07.05.2019

Hannover Wohl erst im Juni dürfte Klarheit darüber herrschen, ob die Mathe-Abiklausuren, die am Freitag rund 19.000 Schüler aus ganz Niedersachsen geschrieben haben, zu schwierig waren oder nicht. Das hat das niedersächsische Kultusministerium am Montag mitgeteilt und damit auf eine Online-Petition reagiert, wonach die Aufgaben teilweise zu komplex und zu zeitaufwendig gewesen sein sollen. Bis Montag hatte die von einer Schülerin aus Hannover gestartete Petition mehr als 11.000 Unterzeichner.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne bekräftigte, die Hinweise ernst zu nehmen und die Aufgabenstellungen sorgfältig überprüfen zu lassen. Zunächst seien die Prüfungsergebnisse der Klausuren abzuwarten. Erst danach könne „über mögliche Ableitungen entschieden werden“, und vorher würden die Prüfungsaufgaben auch nicht öffentlich gemacht. „Das niedersächsische Abitur ist und bleibt anspruchsvoll“, betonte der SPD-Politiker.

„Natürlich muss eine Abitur-Klausur anspruchsvoll sein. Doch zahlreiche Schülerinnen und Schüler waren offensichtlich nicht darauf gefasst, viel stärker als erwartet um die Ecke denken zu müssen“, entgegnete Laura Pooth, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Niedersachsen. Auch Lehrkräfte haben laut Pooth berichtet, „wie enorm hoch die Komplexität der Textaufgaben gewesen sei“.

Kritik kam von der FDP im Landtag. Der bildungspolitische Sprecher Björn Försterling sagte: „Das Ministerium sollte in der Lage sein, bereits jetzt zu beantworten, ob die Aufgaben angemessen waren oder nicht.“

Der Landeselternrat Niedersachsen will die Überprüfung durch das Ministerium abwarten, meint aber: „Demonstrationen oder auch Petitionen von Schülerinnen und Schülern, die sich nicht auf die wichtigsten Prüfungen vorbereitet fühlen, sollten als Mahnung verstanden werden.“

Horst Audritz, Landesvorsitzender des Philologenverbandes, der Berufsvertretung der Gymnasiallehrer also, findet: „Die Aufgaben und Bewertungsmaßstäbe sollten noch einmal kritisch durchgesehen werden, ohne jetzt zu dramatisieren.“

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Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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