HARPSTEDT - „Los, du schaffst es, eine Runde noch!“ – Die Anfeuerungsrufe von Geschwistern, Eltern und Großeltern halfen. Die Harpstedter Grundschüler kämpften sich tapfer durch den Parcours, Runde um Runde. Schließlich ging es beim Sponsorenlauf des Schulfestes um bares Geld.
„Schule in Bewegung“ war das Motto des Nachmittages in der Harpstedter Grundschule, und so wurden die Schüler nicht nur beim Sponsorenlauf, sondern auch bei den zahlreichen Mitmach-Aktionen bewegungstechnisch gefordert, etwa beim Trockenski, Känguru-Hüpfen oder beim Bücher balancieren. Zudem bewies die Einradgruppe ihr Können, und eine Ausstellung zeigte Arbeiten aus dem Textil-, Werk- und Kunstunterricht.
Zur Stärkung gab es, wie es sich für Sportler gehört, nur Gesundes: Obst, Gemüse, vegetarische Bratlinge, eine Saftbar oder ein Erdbeerstand waren nur einige der Angebote. Am beliebtesten war die Milchbar, dort scharten sich die Kinder förmlich.
Ein Schulfest wurde schon öfter gefeiert, aber einen Sponsorenlauf habe es noch nie gegeben, so Konrektorin Elsa Kramer-Spielmann: „Der Erlös kommt allen Klassen zugute.“ Angeschafft werden sollen Pausenspiele für die Kinder.
Die jüngste Anschaffung übergab der Förderverein zu Beginn des Festes. Die neue Ton-Anlage wurde gleich bei der Begrüßung durch Schulleiter Wolfgang Kunsch schon in Betrieb genommen und sorgte dafür, dass das Begrüßungslied des Schulchores und die Performance der „Boomwhackers“ (einer AG in Zusammenarbeit mit der Musikschule) auf dem ganzen Gelände zu hören waren.
Auch erfuhren die Besucher des Festes so über die Starts der Sponsorenläufe, die auf dem angrenzenden Schwarzen-Berg-Weg stattfanden. Nacheinander kämpften sich alle vier Jahrgänge (insgesamt 360 Schüler) durch den Parcours, jeweils eine halbe Stunde lang. Jede Runde wurde in die Startkarte eingetragen. Am Wochenende wird dann fleißig gezählt. „Wie viel zusammengekommen ist, wird am Montag feststehen“, sagte Kunsch. Abschätzen könne man das Ergebnis nicht. „In meiner Klasse gab es Einsätze von 20 Cent bis zu fünf Euro pro Runde“, sagte Elsa Kramer-Spielmann.
