HARPSTEDT - „Die Elternvertreter hoffen nach wie vor auf eine Kooperative Gesamtschule (KGS) in Harpstedt und wissen dabei den Großteil der politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde hinter sich.“ Dies Fazit zog Nicolai Wacker nach einem Treffen von Elternvertretern der Schulen und Kindergärten der Samtgemeinde im „Stadtgespräch“, an dem Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes und Wolfgang Bleyer, Rektor der Haupt- und Realschule, teilnahmen. Knapp 700 Unterschriften für eine KGS in Harpstedt lägen mittlerweile vor, und es solle weiter gesammelt werden.
Fragwürdig sind für die Elternvertreter Überlegungen, bei einer Elternbefragung nur Eltern der Grundschulkinder zum Gesamtschul-Wunsch zu befragen, nicht aber der Kindergartenkinder. Jetzige Viertklässler seien von einer künftigen KGS nicht mehr betroffen. „Alternativ könnten zumindest die Eltern der Kindergartenkinder einbezogen werden, die nach den Sommerferien eingeschult werden.“
Aus Sicht der Harpstedter Elternvertreter wäre es „wünschenswert, wenn die Mindeststärken für die Gesamtschulen abgesenkt werden“, hieß es mit Blick auf den 24. Februar, an dem die Landesregierung bekanntgeben werde, ob die bestehenden Vorgaben für die Einrichtung von Gesamtschulen geändert werden. Derzeit werde etwa für die KGS Typ A eine Vierzügigkeit gefordert. Doch auch ohne Lockerung könnten die Schülerzahlen in Harpstedt sicher erreicht werden, so die Elternvertreter, da eine KGS in Harpstedt auch für Kinder aus Wildeshausen oder Dötlingen „eine gut erreichbare Alternative darstellen würde“.
Heute zur Sitzung
Mit dem Thema
