Harpstedt - Harpstedter Eltern müssen sich noch etwas in Geduld üben. „Im April“ würden die Zusagen für Kindergarten-Plätze im Kindergartenjahr 2018/19 gegeben, kündigte Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse an. Er geht fest davon aus, „dass wir genügend Plätze haben“. Allerdings werde wohl nicht in jedem Fall der gewünschte Standort oder die gewünschte Betreuungszeit möglich sein.
Vor allem zwei Faktoren sind es, die bei der Vergabe noch eine schwer einschätzbare Rolle spielen könnten: Erstens sei da die von der neuen Landesregierung zugesagte Beitragsfreiheit für alle Kindergartenplätze. Denkbar sei, dass dies weitere Anmeldungen beschere, sagte Wöbse.
Zweitens könne sich womöglich die Änderung beim Einschulungsalter auswirken: Statt eines starren Stichtags (wie in der Vergangenheit) können Eltern von Kindern, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, den Schulstart um ein Jahr hinausschieben, wenn sie dies möchten. Diese Entscheidung müssen Eltern bis zum 1. Mai treffen.
Insgesamt verfügen die neun Kindergärten in der Samtgemeinde Harpstedt in 13 Gruppen über 267 Plätze. Mitte Februar, so sagte der Samtgemeindebürgermeister, habe sich die Situation so dargestellt, dass es in den Einrichtungen in Colnrade, Dünsen und Ippener sowie im Freinet-Kindergarten Prinzhöfte noch freie Plätze gab. Gut gefüllt gewesen seien zu diesem Zeitpunkt die Gruppen in den Kindergärten im Ort Harpstedt (DRK-Kindergarten Waldburg, Zwergnase, Wald-Kindergarten des BUND), in Beckeln und in Kirchseelte.
