HARPSTEDT - „Ihr habt alle den Roller-Führerschein erworben.“ Edith Janßen vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Hosüne sorgte am Mittwoch mit ihrer guten Nachricht für stolze Mienen bei den Mädchen und Jungen der Klasse 1b der Grundschule Harpstedt: An fünf Stationen hatten sie zuvor im Rahmen der „Rollertage“ an der Grundschule ihr Geschick auf dem Roller unter Beweis gestellt. Ihre gleichaltrigen Mitschüler machten es ihnen im Anschluss nach bzw. sind an diesem Donnerstag gefordert. Damit erlebten die „Rollertage“ für die 1. Schulklassen – initiiert von Lehrerin Rita Esk und umgesetzt im Zuge der Kooperation von Schule und RUZ – ihre erfolgreiche Erstauflage. Sie ergänzen die Verkehrsprojekttage für die 3./4. Klassen.

„Es geht um Vorbereitung fürs Radfahren, um Gleichgewichtsschulung und damit größere Sicherheit“, erklärte Jens Illgen, abgeordnete Lehrkraft beim RUZ. Der Pädagoge begleitete eine Roller-Station, bei der es galt, Bremsversuche auf einem abschüssigen Weg zu unternehmen: „Keine leichte Sache.“ Anspruchsvoll auch die anderen Aufgaben, die in mehreren Durchgängen zu erfüllen waren: ob „Rollertaxi“, bei dem ein Ball zwischen zwei Toren zu transportieren war, Balancieren oder Slalomparcours mit Wechsel des schwungholenden Beins. Für Abwechslung zwischendurch sorgte ein Rollbrett-Kurs. Die Roller stellte die Grundschule.

Jede absolvierte Station wurde mit einem Stempel auf der Teilnehmerkarte belohnt. Auch Lob verdienten sich die Erstklässler: „Das haben sie gut gemeistert“, befand Edith Janßen. Die Kinder genossen die Aktion offenbar auch: „Es hat alles Spaß hat gemacht“, sagte Erstklässler Sebastian.