HARPSTEDT - Sich gegenseitig besser kennenlernen, Vertrauen untereinander schaffen und Teamarbeit leisten – das alles war Sinn und Zweck eines Projektes der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Haupt- und Realschule am Mittwochvormittag in Harpstedt. Sechs Schüler dieser AG – alles Jungen – hatten dieses Projekt für ihre jüngsten Mitschüler der fünften Jahrgangsstufe der Haupt- und Realschule, entwickelt, um diese noch jungen Klassengemeinschaften zu stärken.
„Für die drei fünften Klassen der Haupt- und Realschule haben wir uns Kennenlernspiele selbst ausgedacht und aus dem Internet herausgesucht“, erzählte Realschüler Marius Kossmann, der das Projekt mit Jann Lüllmann, Jonas Evers, Jonas Gralheer, Sebastian Otte (alle Klasse R9b) und Fabian Engeln (R10a) betreute. In der kleinen Sporthalle des Schulzentrums hatten die sechs dazu einige Spiele vorbereitet.
So musste zum Beispiel in Kleingruppen ein rohes Ei mit Hilfe von Strohhalmen und Klebeband so präpariert werden, dass es beim Fallenlassen aus rund zwei Metern Höhe nicht zerbricht. In einem anderen Spiel sollten die Mädchen und Jungen durch ein „Spinnennetz“ krabbeln, ohne dieses zu berühren. Dabei war es zuweilen notwendig, die einzelnen Schüler gemeinsam durch die Maschen zu ziehen.
„Die Kinder haben alle gut mitgemacht und auch auf uns gehört. Lehrer brauchten wir gar nicht“, bilanzierte Marius Kossmann am Ende nicht ohne Stolz.
