HARPSTEDT - „Wir hatten große Probleme herauszufinden, wer eigentlich Sieger ist.“ Schulleiter Wolfgang Kunsch, selbst aktiv in der Jury, machte keinen Hehl daraus, dass die Entscheidung beim Lesewettbewerb der Grundschule Harpstedt in diesem Jahr knapp ausfiel. Am Ende aber standen die besten Wettbewerbsteilnehmerinnen der 2. bis 4. Klassen fest und wurden am Donnerstag in der Pausenhalle ausgezeichnet: Allesamt Mädchen diesmal. Sie konnten sich über Büchergutscheine freuen, für alle Teilnehmer gabs zudem ein Buchpräsent und eine Urkunde. Bei den Zweitklässlern konnten sich gleich zwei Siegerinnen bejubeln lassen mit Emma Pössel (2b) und Marie Winzinger (2c). Den ersten Platz bei den 3. Klassen holte Tiana Niehaus (3d). Bei den 4. Klassen war es Madita Dutsch (4b), die sich in einer „ganz knappen Entscheidung“ durchsetzte.
Zwei Aufgaben waren beim Vorlesewettbewerb zu bewältigen gewesen: Zunächst galt es, ein selbst gewähltes Buch vorzustellen und daraus zwei Minuten vorzulesen. Dann folgte ein Fremdtext, je nach Klassenstufe aus „Sofie macht Geschichten“, „Paul und der fabelhafte Herr Plümo“ oder „Wer schnarcht denn da im Kofferraum“. Mit kritischen Ohren verfolgte die Jury aus Rektor Kunsch, Büchereileiterin Elke Lischkowitz, Buchhändlerin Ilse zur Hellen sowie den Lehrerinnen und Wettbewerbsorganisatorinnen Anja Gillig und Maren Böckerstette das Vorgetragene.
Auf die Sieger der 3. und 4. Klassen wartet nun als nächste Etappe des Vorlesewettbewerbs der Vergleich innerhalb des Schulverbundes „Huntetal“, dem die Grundschulen im Bereich Harpstedt, Wildeshausen, Dötlingen angehören.
