HATTEN/VECHTA/OLDENBURG - Die im vergangenen Jahr unter Beteiligung der in Hatten ansässigen Gesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan (GDRD) unter Vorsitz von Helmut Hinrichs auf den Weg gebrachte Initiative zur Gründung eines deutsch-russischen Netzwerkes in der Region Oldenburg nimmt konkrete Formen an.
Das Netzwerk soll am 16. Oktober unter dem Motto „Zu neuen Ufern – das Oldenburger Land begegnet Russland“ auf einer Regionalkonferenz an der Hochschule Vechta realisiert werden. Das ist das Ergebnis eines Arbeitstreffens an der Vechtaer Hochschule unter der Leitung von Dr. Rita Stein-Redent mit Vertretern verschiedener deutsch-russischer Organisationen, der Universität Oldenburg, des Zentrums für deutsch-russischen Wissenstransfer der Hochschule Vechta sowie des Bundesverbandes Deutscher West-Ostgesellschaften (BDWO).
Hinter der Idee zur Gründung eines Netzwerkes steht, dass die Region nicht nur historische Verbindungen zu Russland mit Wurzeln in der großherzoglich-oldenburgischen Familie und der russischen Zarenfamilie hat.
Auch aktuell gebe es in den Bereichen Wissenschaft, Schulpartnerschaften, Wirtschaft, Kultur und Städtepartnerschaften zahlreiche Aktivitäten, die nebeneinander bestehen und nicht vernetzt sind, so die Organisatoren.
Die zentralen Themen, die auf der Regionalkonferenz behandelt werden, sind nach Auskunft von Helmut Hinrichs die Akquise von neuen Investoren, die Beziehungen im Bereich Politik sowie Jugendaustausch, Stiftungsarbeit, Partnerschaften und Tourismus.
Das nächste Arbeitstreffen zur Vorbereitung der Gründungskonferenz findet am 27. Januar an der Universität Oldenburg statt.
GDRD-Vorsitzender Helmut Hinrichs und Peter Biel als Vertreter des Hatter Partnerschaftskomitees „Machatschkala“ hoffen, dass von der Netzwerkgründung auch Impulse für eine Belebung der seit 20 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft Oldenburg-Hatten mit der dagestanischen Metropole Machatschkala ausgehen werden.
