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Hauptschule als Ganztagsschule

Frage:

Die katholischen Hauptschulen wollen ihr pädagogisches Konzept umstellen. Laufen Ihnen die Schüler und Schülerinnen weg?

riesenbeck:

Im Gegenteil, wir haben pro Jahrgang zwei Hauptschulklassen mit jeweils 15 Schülern. Ich möchte einen Vergleich ziehen. Mit einem VW-Käfer kann man heute auch noch fahren, dem heutigen Stand der Technik entspricht das Modell aber nicht.

Frage:

Ihre Schulen sind nicht mehr zeitgemäß?

riesenbeck:

Sie erfüllen die Anforderungen unserer Zeit nur noch bedingt. Die Gesellschaft hat sich in den letzten 20 Jahren gewandelt. Auch die Schulreform bringt Veränderungen mit sich. In den Grundschulen werden im Gegensatz zur abgeschafften Orientierungsstufe nur sehr zurückhaltend Hauptschulempfehlungen ausgesprochen. Die Hauptschule wird an den Rand gedrängt, von der Restschule ist die Rede.

Frage:

Was soll sich ändern?

Riesenbeck:

In den Fächern Mathe, Englisch, Deutsch verändert sich kaum etwas. Religion, Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie und Biologie werden fächerübergreifend unterrichtet, ebenso Musik, Kunst, Textiles Gestalten und Werken. Nachmittags werden Arbeitsgemeinschaften angeboten, die Schüler und Schülerinnen sollen auch in der Schule üben und lernen.

Frage:

Die Hausaufgaben werden in der Schule gemacht?

Riesenbeck:

Richtig. Wir wollen die Familien entlasten, die Hilfe oftmals nicht leisten können.

Frage:

Die Hauptschule als Ganztagsschule . . .

Riesenbeck:

. . . Mittagessen gibt‘s dazu. Das Ganze kostet auch Geld, wir müssten eine Mensa bauen.

Die katholischen Hauptschulen arbeiten am Konzept. Fragen dazu an Alois Riesenbeck, Leiter der kath. Haupt- und Realschule an der Margarethenstraße.

Von Thomas Husmann

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