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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

BERUFSKRANKHEITEN: Haut-Probleme am Arbeitsplatz weit verbreitet

04.02.2006

OSNABRüCK OSNABRÜCK/GMS - Bei einer berufsbedingten Hauterkrankung soll den Betroffenen besser geholfen werden. Dazu haben sich Ärzteverbände und die Berufsgenossenschaften auf ein neues Verfahren verständigt, teilte die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) in Hamburg mit. Durch den so genannten optimierten Hautarztbericht, ein vergleichsweise ausführliches Gutachten, soll eine Hautkrankheit frühzeitig erkannt werden. Das neue Verfahren gilt seit Oktober 2005 bundesweit, sei bislang aber noch kaum bekannt.

„Jeder Arzt soll Menschen mit einer Hautveränderung an einen Hautarzt überweisen, damit der Hautarztbericht erstellt wird“, erläuterte der stellvertretende ABD-Vorsitzende Prof. Swen Malte John von der Universität Osnabrück. Der Bericht werde an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet, die schnell und unbürokratisch Hilfsmaßnahmen einleite. Sei die Erkrankung eindeutig beruflich bedingt, werde der Betroffene damit „fast zum Privatpatienten“, da die Behandlung mit den Berufsgenossenschaften abgerechnet werde. Im Mittelpunkt stehe die Prävention, aber auch die Schulung am Arbeitsplatz, erläuterte Otto Blome vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Eine Umschulung bzw. Frühverrentung sei erst das letzte Mittel.

Bundesweit werden den Experten zufolge jährlich etwa 15 000 bis 20 000 neue berufsbedingte Hautkrankheiten registriert. Besonders betroffen sind Friseurinnen, Bäcker, Reinigungspersonal, Metallarbeiter und Pflegekräfte.

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