HEIDMüHLE - Sie haben Nisthilfen für Insekten gebaut und ihr Schulgelände ökologisch gestaltet, sie haben 351 Kröten bei der Wanderung zu den Laichplätzen über die Straße geholfen und vor dem Überfahrenwerden gerettet, sie haben den Kartoffelacker im Klostergarten des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) bestellt, sind Umweltschule in Europa und achten in ihrer Schule auf Mülltrennung und Energiesparen: Die Grundschule Heidmühle ist in Sachen Umwelt- und Naturschutz ganz weit vorne.

„Ihr habt so viele tolle Sachen gemacht“, lobte der Leiter des Umweltzentrums, Udo Borkenstein, die Schüler bei einer kleinen Feierstunde in der Schulturnhalle, „und deshalb wollen wir mit Euch einen Vertrag abschließen“.

Die Grundschule Heidmühle ist nach der Schlossplatzschule in Varel erst die zweite Grundschule im Landkreis, mit der das RUZ einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, um in der naturwissenschaftlichen Grundbildung und Umweltbildung noch intensiver zusammenzuarbeiten. Das RUZ bietet somit unter anderem beratende Unterstützung bei Planung und Veranstaltung von entsprechenden Unterrichtsprojekten und Lehrerfortbildungen, die Grundschule kommt für Pflanzaktionen ins RUZ, veranstaltet dort ein Erntefest und beteiligt sich am Klima-Frühstück. Außerdem setzt die Schule ihre Energiesparprojekte und ihr Umweltschul-Engagement fort und nimmt am Ernährungsprojekt „Regional ist erste Wahl“ teil.