Wildeshausen - Sechs Jahre ist Gerd Jacoby für die Hauptschule Wildeshausen als Koordinator der Ausbildungsbrücke tätig. Der Wildeshauser, der von 1966 bis 2001 an der Hauptschule unterrichtet hat, leitete im Rahmen der Initiative „Arbeit durch Management“ ehrenamtlich die Unterstützung von Schülern durch Paten beim Übergang in eine Ausbildung. Am Dienstag wurde Jacoby verabschiedet. Als neuer Koordinator der Ausbildungsbrücke ist Ralph-Peter Mallonn vorgestellt worden.
„Ganz großen Dank an alle, die die Ausbildungsbrücke ideell und finanziell unterstützt haben“, sprach Jacoby zu den zahlreichen Gästen in der Mensa der Hauptschule, unter anderem Bürgermeister Jens Kuraschinski und Manfred Müller von der Diakonie. „Die Hauptschule und die Schirmherrn sowie der Steuerkreis haben uns immer großartig unterstützt. Allen voran gedankt sei den Patinnen und Paten, die durch ihre engagierte Arbeit einen großen Anteil am Erfolg des Projekts haben.“
Insgesamt wurden bei der Ausbildungsbrücke seit 2009 fast 40 Schülerinnen und Schüler betreut. Die Patenschaften beginnen in der Regel in der achten Klasse und dauern mindestens bis ins erste Ausbildungsjahr. Die Betreuung kann bei Bedarf auch noch verlängert werden. Aktuell sind 19 Paten tätig.
Bei der feierlichen Verabschiedung lieferten Dorit Hielscher und Bernard Werner von der Schulleitung einen Rückblick über das Projekt. Celina Leite-Marques und Barbara Deux spielten und sangen zu Ehren von Jacoby „Applaus Applaus“.
Diesen bekam nicht nur der scheidende Koordinator, sondern auch Ralph-Peter Mallonn zum Einstand spendiert. „Ich freue mich darauf, in Gerd Jacobys Fußstapfen treten zu dürfen und dieses wichtige Amt zu übernehmen“, gab Mallonn bekannt. Vor seinem Ruhestand hat er als Manager unter anderem in Wuppertal, Freiburg und Karlsruhe gearbeitet. Im vergangenen Jahr ist er mit seiner Frau Doris nach Wildeshausen gezogen.
„Über Gerd Jacoby bin ich auf dieses Amt aufmerksam geworden und möchte nun mit den Paten dafür sorgen, dass Jugendliche nach der Schule einen sicheren Übergang in die Ausbildung schaffen“, so Mallonn.
