HEMMELTE - Die Natur in Theorie und Praxis haben 93 Kinder der Grundschule Hemmelte in einem mehrtägigen Projektunterricht erlebt. Die Aktion endete mit eiern Waldolympiade.
Beim fächerübergreifenden Unterricht stand zunächst die Beschäftigung mit dem Thema Wald auf dem Stundenplan. Dabei griffen die beteiligten Lehrer auf das Anschauungsmaterial der „rollenden Waldschule“ zurück, die von der örtlichen Jägerschaft zur Verfügung gestellt wurde. Danach erläuterten Förster den Mädchen und Jungen die Natur vor Ort. Dabei erfuhren die Grundschüler Details über die lokale Flora, aber auch über die Hege des Wildes, und übers eine Rückzugsräume.
Den Höhepunkt der „Aktion Naturschutz“ bildete eine Waldolympiade. Dabei konnten die Kinder das Gelernte praktisch umsetzen. Zuvor hatte ein Vorbereitungsteam aus Lehrern und Eltern in einem weitläufigen, von den Waldbesitzern Ahrens, Dalinghaus und Taphorn zur Verfügung gestellten Areal an der Suhler Straße einen etwa zwei Kilometer langen Rundweg vorbereitet, auf dem es zwölf Stationen „abzuarbeiten“ galt.
Zu den Aufgaben gehörte unter anderem die Bestimmung heimischer Blätter. Zapfen und Zweige von Nadelgehölzen mussten richtig zugeordnet werden. Zudem waren Gegenstände aus dem Wald zu ertasten, und die Entfernung zu einem vorgegebenen Punkt zu schätzen.
Für die in gemischten Altersgruppen angetretenen Teilnehmer gab es für korrekte Lösungen Punkte, die zum Schluss zusammengerechnet wurden. Darüber hinaus hatten die Organisatoren beim Start Bonbons ausgeteilt. Wer beim Finale des Rundweges das Verpackungspapier nicht vorzeigen konnte, bekam Punktabzüge.
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