Frage:
Hendrik, wie bist du zum Hobby der Imkerei gekommen?Hendrik:
In der Schule hatten wir eine Lehrerin, die Bienen hält, Britta Moyzes. Sie hat uns im Sachunterricht in der dritten Klasse die Bienenhaltung über ein Jahr lang gezeigt. Daraufhin habe ich meinen Vater gefragt, ob wir nicht auch Bienen halten können. Zusammen haben wir dann eine Honigschulung besucht. Zum Abschluss gab es ein Zertifikat vom Deutschen Imkerbund.Frage:
Habt ihr euch für das Hobby viel Ausrüstung zulegen müssen?Hendrik:
Ja, Schutzanzüge, Schutzhelme, einen Rührer und zum Beispiel auch Honiggläser sowie Etiketten vom Deutschen Imkerbund. Eine handbetriebene Honigschleuder habe ich von Britta Moyzes übernehmen können.Frage:
Und wo stehen die Bienenvölker?Hendrik:
Bei uns in der Schonung.Frage:
Bist du oft dort?Hendrik:
Ja, im Sommer brauchen wir vier Stunden für vier Völker, und das meist einmal die Woche. Jetzt halten die Bienen Winterschlaf, aber man muss sauber machen, gegen Varroatose, eine Bienenkrankheit, behandeln und auch den Honig rühren. Das alles ist sehr zeitaufwendig.Frage:
Wo holt ihr euch Hilfe bei eventuellen Fragen zur Bienenhaltung?Hendrik:
Ich bin Mitglied im Imkerverein Friesische Wehde und habe auch einen Imkerpaten, Ewald Meiners. Er kommt oft vorbei und erklärt viel.Frage:
Wie viel Honig habt ihr denn in diesem Jahr schon gewonnen?Hendrik:
Insgesamt 150 Kilogramm.Frage:
Zum eigenen Verzehr ist das wohl zu viel, was macht ihr damit?Hendrik:
Wir haben einige Gläser verschenkt, verkaufen aber auch viele durch Mundpropaganda. Dadurch wollen wir erst einmal unsere Anschaffungskosten wieder ausgleichen.Frage:
Haben dich die Bienen schon mal gestochen?Hendrik:
Ich bin schon oft gestochen worden, das ist nicht so schlimm. Ich habe auch ein spezielles Mittel gegen Bienenstiche.Hendrik Witthus aus Büppel, elf Jahre alt, ist Imker. Mit dem Hobby hat er schon im Alter von zehn Jahren angefangen. Gemeinsam mit seinem Vater betreut er fünf Bienenvölker.
