Wildeshausen - Überwältigt war Lehrerin Anke Schneider aus Wildeshausen als sie den „Preis der Stiftung NiedersachsenMetall“ am Mittwochabend in Hannover überreicht bekam. „Ich habe nie daran geglaubt, dass ich den Preis gewinne“, sagte sie lächelnd am Donnerstagvormittag.
Die 44-Jährige ist Lehrerin an der Realschule in Wildeshausen. Für ihr Engagement in den MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wurde sie ausgezeichnet (NWZ berichtete).
Schulleiter Jan Pössel hatte die gebürtige Wildeshauserin bei der Stiftung vorgeschlagen. „Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, mich dort zu bewerben“, sagte sie. Schneider setzte sich gegen 50 Bewerber durch. „Wir müssen uns als Realschule mit unseren Leistungen nicht verstecken“, betonte sie im Hinblick auf die anderen ausgezeichneten Lehrer, die überwiegend an Gymnasien unterrichten. Zur Preisverleihung begleitet wurde sie von den Schülern Swantje Debbeler und Jonas Alterbau aus ihrer Technik-AG. „Das sollte eine schöne Erfahrung für die beiden engagierten Schüler sein“, so Schneider.
„Aufgeregt war ich bei der Preisverleihung nicht, aber Frau Schneider schon“, verrät Debbeler. Die 15-Jährige interessiert sich besonders für Roboter. „Die Arbeit in der AG macht mir Spaß“, sagt die Zehntklässlerin. Ein Faible für Technik hat auch ihr Schulkamerad Jonas Alterbau. Der 14-Jährige erlebte die Preisverleihung in der ersten Reihe hautnah mit. „Das war schön. Aber zum Glück musste ich nicht auf die Bühne“, sagte er.
Seit Jahren engagiert sich Schneider innerhalb der Robotertechnik. Durch eine Weiterbildung war sie auf den Schwerpunkt gekommen. Mittlerweile seien Roboter ein fester Bestandteil des Unterrichts im Profil Technik, sagte sie lächelnd.
