Rastede - Profi-Tipps für die Berufswahl: Der Verein Chance Azubi veranstaltet am Donnerstag, 29. September, von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Kooperativen Gesamtschule in Rastede zum zweiten Mal eine Ausbildungsmesse (siehe Infokasten). Der Eintritt ist frei.
„Die Messe findet im Rahmen unserer Berufsorientierung statt“, sagt Heiko Henken, Fachbereichsleiter Arbeit, Wirtschaft, Technik an der KGS. Die Schüler hätten so die Möglichkeit, mit lokalen Betrieben in Kontakt zu kommen.
Deutlich mehr Betriebe als bei der ersten Messe im November 2015 würden sich dieses Mal präsentieren, sagt Henken. Rund 20 Unternehmen hätten sich angemeldet, weitere Interessierte könnten sich noch melden.
„Es müssen keine Großunternehmen sein“, erläutert Henken. Auch kleinere Handwerksbetriebe, die ausbilden, könnten sich präsentieren. Entscheidend sei, dass sie in „Mofa-Entfernung“ liegen und gut von Rastede aus zu erreichen sind.
Angemeldet haben sich bislang unter anderem Unternehmen aus den Branchen Pflege, Gesundheit, Technik und Logistik, berichtet Henken. Auch örtliche Banken werden sich vorstellen. Informiert wird ferner über das Duale Studium.
Bei der Messe haben Schüler Gelegenheit, kurz mit Mitarbeitern der jeweiligen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und möglicherweise ein weiteres Gespräch zu vereinbaren. „Wer möchte, kann auch seine Bewerbungsmappe mitbringen“, sagt Henken. Dann könnten die Profis schon mal einen kritischen Blick darauf werfen, ob alles vollständig ist.
Die Suche nach geeigneten Auszubildenden gestaltet sich heutzutage für Unternehmen immer schwieriger. Das weiß auch Henken. Die KGS beginnt deshalb bereits früh mit Angeboten zur Berufsorientierung.
„Im Haupt- und Realschulzweig lernen die Schüler ab der sechsten Klasse in Profilfächern“, schildert der Fachbereichsleiter. Angeboten werden die Bereiche Technik, Informatik sowie Gesundheit und Soziales.
Fest verankert sind zudem die Schülerfirmen. „Dort lernen die Schüler modellhaft, in einem Betrieb zu arbeiten“, erklärt Henken. Der Vorteil: „Diese Schüler erwerben Grundkenntnisse in den Bereichen Fachkompetenz und Sozialkompetenz, die andere Auszubildende noch nicht haben“, berichtet der Lehrer.
Darüber hinaus werden in allen Schulzweigen Praktika in Betrieben angeboten. „Von Unternehmen hören wir immer wieder, dass sie diese Praktika als sehr wertvoll einschätzen. Es haben sich auf diesem Weg auch schon Lehrverhältnisse entwickelt“, weiß Henken.
