Rastede - „Scherben bringen Glück“, meinte Lars Rewert. Der Geselle durfte am Donnerstagnachmittag eine Glasflasche an den Dachbalken des Erweiterungsbaus für die Grundschule Feldbreite in Rastede zerdeppern. Zur Feier des Richtfestes gehört das traditionell dazu.

Bürgermeister Dieter von Essen hatte zuvor etwa 40 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Schule sowie der am Bau beteiligten Firmen begrüßt. „Nachdem vor gut fünf Monaten mit der Grundsteinlegung der Startschuss für den Bau gefallen ist, feiern wir heute eine wichtige Zwischenetappe.“

Wie berichtet, macht die wachsende Zahl von Kindern in Rastede die Erweiterung der Grundschule Feldbreite erforderlich. Für rund 2,2 Millionen Euro wird ein zweigeschossiges, barrierefreies Gebäude angebaut. Darin entstehen unter anderem vier Klassenräume mit Computerarbeitsplätzen, ein Lehrerzimmer sowie zwei weitere Gruppenräume. Durch einen Aufzug, einen Raum für Förderunterricht und behindertengerechte Toiletten wird der Anbau auch der Inklusion gerecht. Im Sommer soll der Bau eingeweiht werden.

„Die Planungen sind das Ergebnis einer gelungenen Gemeinschaftsarbeit mit dem Architekturbüro omp“, sagte von Essen auch in Richtung des Architekten Oliver Ohlenbusch. Sowohl das räumliche Konzept als auch die Architektur, die sich harmonisch an das bestehende Schulgebäude anpasst und Räume mit viel Tageslicht schafft, überzeugten.

Unterdessen freute sich Schulleiterin Anna Hobusch, dass der Grundschule auch nach dem Anbau eine Sportanlage zur Verfügung stehen werde. Wie berichtet, hatte der Verwaltungsausschuss beschlossen, 320 000 Euro in die Neugestaltung des Schulhofs zu investieren. Dabei sollen auch ein Kunststoffspielfeld für Fußball und Basketball sowie eine 50-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunggrube berücksichtigt werden.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede