Wildeshausen - „Das sind gute Nachrichten für viele junge Berufseinsteiger“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag. Das ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung startet voraussichtlich Mitte März und wird an je zwei Schulen in Wildeshausen, Delmenhorst, Ganderkesee und einer in Wardenburg angeboten.
„Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten in der Schule, stolpern beim Start ins Berufsleben. Mit der Berufseinstiegsbegleitung gibt es eine Stütze, mit deren Hilfe der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gelingen kann“, erklärt Mittag.
Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Projekte der Berufseinstiegsbegleitung an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen, die zum Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss führen. Ziel ist es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. Dabei sind unter anderem die IGS am Everkamp in Wardenburg, die Hauptschule und die Hunteschule Wildeshausen, das Schulzentrum West in Delmenhorst und die Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee. Hier könnten die Schüler mit der Berufseinstiegsbegleitung eine wichtige Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf erhalten, so Mittag.
Berufseinstiegsbegleiter helfen Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Erreichen des Schulabschlusses, unterstützen bei der Berufswahl und geben Hilfestellung bei der Aufnahme einer Berufsausbildung. Durch die Berufseinstiegsbegleitung verbessere sich aber nicht nur die Chance auf einen Ausbildungsplatz für leistungsschwache Schüler. Die Betreuung während der ersten sechs Monate verringere auch die Abbruchquote, erklärt Mittag.
Insgesamt stehen laut Mittag für das Projekt der Berufseinstiegsbegleitung 2014/ 2015 bis 2018/2019 Haushaltsmittel in Höhe von 1,06 Milliarden Euro zur Verfügung – jeweils 530 Millionen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit. Mit diesem Betrag können deutschlandweit rund 115 000 Jugendliche an mehr als 2500 Schulen gefördert werden, berichtet Susanne Mittag.
