HILKENBROOK - Mit dem „Lebensraum Wald“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hilkenbrook. Die wichtigsten Laub- und Nadelbäume und ihre Früchte, weitere Pflanzen im Wald sowie Tiere der heimischen Wälder hatten sie im Sachunterricht kennengelernt. In zahlreichen Lerngeschichten war die Lebensweise von Rehen, Füchsen und anderen Tieren behandelt und Informationen aus dem Internet in den Unterricht einbezogen worden.
Jagdsignale erklärt
Der örtliche Hegeringsleiter Gerhard Rieken war in die Schule gekommen, um anhand von zahlreichen Präparaten, Gehörnen und Geäsen Wissenswertes über die Waldtiere und die Jagd zu vermitteln – und so auf die Waldjugendspiele vorzubereiten. Zusammen mit einigen Jägern lud er die Grundschüler mit ihren Lehrkräften in den Loruper Wald ein, wo er auch einige Jagdsignale vorführte und erklärte.
In acht Gruppen ging es dann an die Arbeit. Jeweils zwei Viertklässler führten die Gruppen mit den Gruppennamen Eichhörnchen, Fuchs, Feuersalamander, Baummarder, Wildschwein, Dachs, Eichelhäher und Ameise zu den einzelnen Stationen, die von den Lehrkräften und den Jägern betreut wurden.
Hier ging es darum, zu den Themen Haarwild, Federwild, Bäume und Pflanzen, Geschicklichkeit und Kreativität das erarbeitete Wissen vor Ort zu überprüfen und auch zu dokumentieren. So konnten die Gruppen viele Punkte für die Endabrechnung sammeln und ihr Konto durch umsichtiges Verhalten und gute Zusammenarbeit noch aufbessern.
Gruppe Füchse gewinnen
Mit 115,5 Punkten gewannen die „Füchse“, bei denen insbesondere Schülerin Lea Steffen mit drei fehlerfreien Lückentexten zum Sieg beigetragen hat. Es folgte auf Platz zwei die Gruppe „Dachs“ mit 104,5 Punkten und die „Roten Waldameisen“ erreichten mit 99,5 Punkten Platz drei. Bei allen Mädchen und Jungen war deutlich zu spüren, dass ihnen dieses Lernen am ungewohnten Ort viel Freude bereitete, lautete das erfreuliche Fazit der Hilkenbrooker Waldjugendspiele.
