HOHENFELDE - Gemeinsam für ihre Umwelt engagierten sich rund 88 Kinder der Grundschule Hohenfelde. In zwei Stunden suchten die Erst- bis Viertklässler auf ihrem Schulhof und den angrenzenden Straßen nach Müll und wurden fündig. Fünf große blaue Beutel konnten die „Umweltdetektive“ füllen.
„Wir beteiligen uns bereits seit Jahren an der Umweltaktion des Landkreises Oldenburg und die Schüler sind in jedem Jahr begeistert dabei“, erzählt Schulleiterin Susanne Kleimann. Während man im Rahmen der ersten Aktionen noch „ganze Wohnzimmereinrichtungen“ Müll zusammen tragen musste, freut sich die Pädagogin, nun ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen: „Die Kinder finden in diesem Jahr deutlich weniger Müll auf dem Gelände“, so Kleimann. Obwohl sie natürlich auf den Tag hofft, an dem kein Unrat mehr gesammelt werden kann. „Aber leider sind die meisten Menschen weniger verantwortungsbewusst, als man annehmen könnte. Die Schüler sind jedes Mal schockiert, wenn sie Erwachsene entdecken, die ihren Müll einfach aus dem Auto werfen oder im Wald abladen“, berichtet die Schulleiterin.
Die Kinder in Hohenfelde verfügten auch deswegen über ein hohes Maß Umweltbewusstsein weil die Schule ihr pädagogisches Konzept entsprechend auslegt. „Lernen von, mit und in der Umwelt“, so das Leitbild der Schule. Und der Nachwuchs? Mit strahlenden Gesichtern versammeln sich die Jungen und Mädchen und zeigen stolz ihre „Schätze“. „Ich habe ein altes Rohre gefunden“, ruft der achtjährige Pascal in die Runde und wird von Thalea, sieben Jahre, überboten: „Wir haben einen Schuh und eine Socke und sogar einen Löffel gefunden“, berichtet sie stolz. Für die Kinder steht fest, dass sie im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder „Jagd“ auf Glas, Verpackungsmüll, Konservendosen und anderen Müll machen wollen.
