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Bildung Neubau im Altbau geschaffen

Hohenkirchen - Sechs Wochen ist es her, da stand Frieslands Landrat Sven Ambrosy mit seinen Fachbereichsleitern von Schulamt und Gebäudemanagement und mit Schulleiter Heyo Kemper inmitten von Dämmaterial, Leitern, Werkzeug und aus den Decken und Wänden hängenden Kabelsträngen und Rohrleitungen in der Oberschule Hohenkirchen. Eine Woche später, exakt zum Beginn des neuen Schuljahrs, ist alles wie geplant rechtzeitig fertig geworden. „Fast“, räumt Schulleiter Heyo Kemper ein: „Einige Restarbeiten müssen noch erledigt werden.“

Obergeschoss kernsaniert

Sechs Unterrichtsräume, ein Computerraum und drei Teamräume sowie weitere kleinere Beratungs-, Technik- und Abstellräume entstanden – und natürlich sieht auch der Flur im zweiten Obergeschoss der Oberschule aus wie ein Neubau. Das Ergebnis der Schulsanierung sah sich Ambrosy mit Ronald Ernst vom Schulamt und Peter Fokken vom Gebäudemanagement des Landkreises am Freitag an.

Fast zehn Millionen Euro hat der Landkreis Friesland in diesem Jahr in seine Schulen investiert. In dem aus den 1970er Jahren stammenden Schulgebäude der heutigen Oberschule Hohenkirchen wurde für 500 000 Euro die Sanierung im zweiten Obergeschoss fortgeführt. Das Obergeschoss wurde kernsaniert. „Wir haben hier quasi einen Neubau im Altbau“, so Ambrosy und Schulleiter Heyo Kemper. „Das bauliche Konzept mit Raumprogramm und Ausstattung folgt dabei stets dem pädagogischen Konzept der Schule“, so Ambrosy.

Mit der Sanierung des zweiten Obergeschosses ist der nächste Teil der Schulsanierung abgeschlossen: Weiter geht es 2018 und 2019, wenn in dem aus den 1980er Jahren stammenden Gebäudeteil Verwaltung und Fachräume der Naturwissenschaften an der Reihe sind.

Zur Oberschule, die heute rund 250 Kinder und Jugendliche besuchen, gehört inzwischen auch die Grundschule, berichtete Kemper. Vier Grundschulklassen seien bereits unter das Dach der Oberschule geschlüpft, bis zu den Herbstferien ziehen auch noch die vier übrigen Klassen um. Der Schulstandort entwickelt sich zum Bildungscampus. 360 Kinder und Jugendliche gehen hier insgesamt zur Schule. 300 000 Euro hat die Gemeinde Wangerland in den nördlichen Gebäudeteil für die Grundschule investiert.

Die bisherige Grundschule Hohenkirchen macht, wie berichtet, Platz für den Kindergarten und für Dorfgemeinschaftsräume.

Standort mit Perspektive

Durch das neue Konzept würden Schulübergänge erleichtert, so Kemper. Und mindestens genauso wichtig: Die Zukunft des Schulstandorts steht auf sicherem Fundament, sagt Ambrosy. Kemper spricht von einer stabilen Zweizügigkeit: „Wir wachsen wieder“, so der Schulleiter. Viele Familien aus dem Umland zögen ins Wangerland,

Ambrosy sprach von der Oberschule Hohenkirchen als „einer unserer Schwerpunktschulen“. Die Schule habe einen richtig großen Schritt gemacht, nicht nur baulich. Ziel sei, die Schule zum Bildungs- und Lebensort weiterzuentwickeln. In den Abendstunden könne man Teile als Familienzentrum oder Bildungsangebote der Volkshochschule nutzen. Kemper berichtete zudem von einem erfolgreich laufenden Projekt der Schule mit dem nahegelegen Wohnpark Wangerland.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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