HOHENKIRCHEN - Mädchen und Jungen, die mit dem Bus zur Schule nach Hohenkirchen fahren, brauchen künftig nicht mehr zu befürchten, dass sie im Bus in Streitereien verwickelt werden: Die Haupt- und Realschule hat zehn Schülerinnen und Schüler zu Busbegleitern ausgebildet, die Mitschülern, vor allem jüngeren, im Fall von Auseinandersetzungen im Bus oder an der Bushaltestelle zur Seite zu stehen. Die zehn ausgebildeten Busbegleiter wollen sich täglich für einen friedlichen, konfliktfreien Schulweg im Bus einsetzen.
Sie haben über einen Zeitraum von drei Monaten Fähigkeiten erlernt, die sie qualifizieren, bei Konflikten einzuschreiten. Dabei wird auf Schlichtung gesetzt. Die Busbegleiter haben einen Ausweis erhalten, der sie berechtigt sich einzuschalten. Der einzige Wermutstropfen allerdings ist, dass sich für eine Buslinie noch keine Schülerinnen oder Schüler haben finden lassen. „Aber das wird sicher noch“, ist Schulleiterin Berta Paasman zuversichtlich.
In Zusammenarbeit mit der Schülerselbstverwaltung, der Beratungslehrerin Astrid Wenten und dem Verkehrsverbund Ems-Jade kam dieses Projekt ins Rollen. Es soll nicht einmalig bleiben, sondern möglichst in jedem Schuljahr fortgesetzt werden.
Wangerlands Gleichstellungbeauftragte lädt zu dem Frauen-Theaterabend ein. Karten gibt es im Rathaus.
Hohenkirchen/anz Der Internationale Frauentag jährt sich am 8. März zum 99. Mal. „Er erinnert daran, dass es trotzt gesetzlich garantierter Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zahlreicher Erfolge auf dem Weg zur gelebten Gleichstellung auch in Deutschland noch eine Menge zu tun gibt“, sagt Wangerlands Gleichstellungsbeauftragte Claudia Rabenstein.
Was für viele junge Frauen heute selbstverständlich ist, haben ihre Mütter, Großmütter und Urgroßmütter erkämpft und erstritten. „Als Beispiel seien hier nur das Wahlrecht für Frauen, gleiche Schul- und Ausbildungschancen für Mädchen und Jungen und das Recht auf eigenständige Erwerbsarbeit genannt“, so Rabenstein.
Zum Internationalen Frauentag 2010 zeigt das Jever-ArtEnsemble auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten am 8. März um 20 Uhr in der Aula der Grundschule Hohenkirchen das Stück „Witwendramen“. Der Eintritt kostet 5 Euro, Karten gibt es ab sofort im Rathaus Hohenkirchen an der Information sowie an der Abendkasse.
Nach der Revue von Fitzgerald Kusz hat Regisseurin Elke Münch aus den ursprünglich 58 Szenen 19 ausgewählt und inszeniert. Sie werden nicht nur als Comedy auf die Bühne gebracht – auch die leisen und ernsten Töne werden von Elke Münch nicht außer Acht gelassen. Es wird Szenen auf dem Friedhof geben, wo eine Frau mit ihrem verstorbenen Mann abrechnet, im Fitnessstudio, beim Arzt oder bei einer Testamentseröffnung. „Den Besuchern muss das Lachen schon im Halse stecken bleiben“, so Münch.
Musikalisch sorgt die Gruppe „Spoons, Spots and Sparks“ des Mariengymnasiums Jever für Stimmung vor und nach dem Stück.
