Hollen/Berlin - Für den Einsatz rund um die Umsetzung des „Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde das Regionale Umweltzentrum Hollen (RUZ) am Montag im Berliner Congress-Center am Alexanderplatz ausgezeichnet.
Als einer von insgesamt 29 Lernorten überzeugte das RUZ die Jury von der hohen Qualität des Engagements für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Innerhalb von 20 Jahren habe sich das RUZ zu einer der führenden außerschulischen Institutionen für Umweltbildung in Nordwestdeutschland entwickelt. Mit über 730 Kursen im Jahr würden junge Menschen in die Lage versetzt, nachhaltig zu denken und zu handeln, heißt es aus Berlin. Die Inhalte gehen dabei über eine reine Wissensvermittlung hinaus und würden Kompetenzen zur Gestaltung der Zukunft vermitteln.
Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, zeichneten die Preisträger aus. Allen Geehrten gemein sei, dass sie dazu beitragen, Nachhaltigkeit besser in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Neben den 29 Lernorten wurden weitere 44 Netzwerke und Kommunen ausgezeichnet. Metze-Mangold betonte: „Nachhaltigkeit kann man lernen. Am besten gelingt dies an Orten, an denen wir nachhaltige Entwicklung praktisch leben und erfahren können.“ Und Quennet-Thielen hob die Vorbildfunktion der Preisträger hervor: „Wir brauchen Vorbilder, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen. Die Preisträger zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserem Alltag gelebt werden kann.“
Die Ehrung fand im Rahmen des BNE-Kongresses „In Aktion“ statt. Marina Becker-Kückens, RUZ-Geschäftsführerin, ist glücklich über die Auszeichnung und Würdigung der in Hollen geleisteten Arbeit: „Wir freuen uns darüber, dass die Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen diese Anerkennung findet.“ Becker-Kückens betonte aber auch: „Letztendlich ist dies aber nur möglich mit einem hochmotivierten Team und durch die Unterstützung der Kommunen und anderer Projektförderer.“
