Wildeshausen - Die Hauptschule hat am Freitag aus Wildeshausen Hollyhausen gemacht; denn das Motto der Abschlussjahrgänge lautete „Hollywood“. „68 Stars sind nominiert“, sagte Rektorin Dorit Hielscher. 22 Jugendliche der neunten Klasse sind mit dem Hauptschulabschluss verabschiedet worden. Von den 44 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs zehn haben 26 den Realschulabschluss geschafft und zwei den erweiterten Realschulabschluss, der ihnen den Weg zum Abitur ebnet. 26 Jugendliche haben Ausbildungsverträge unterschrieben, die anderen werden die Berufsbildenden Schulen besuchen.

„Ihr habt euch hervorgetan in den Kategorien Leistung, Engagement und soziales Miteinander“, lobte Hielscher die Schüler. Als Beispiele nannte sie die Mitarbeit in den Schülerfirmen, den Einsatz als Streitschlichter und die Patenschaften der Zehntklässler für die Kinder der fünften Klassen. „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ihr ein Zeichen an unserer Schule gesetzt habt, so wie die Stars in Hollywood sich auf dem Walk of Fame mit ihren Handabdrücken verewigen“, so Hielscher.

Moderiert wurde die Abschlussveranstaltung von Lehrerin Jessica Preuschaft in einem langen schwarzen Kleid. Auch viele Schüler waren festlich gekleidet. Die Pausenhalle war fantasievoll geschmückt mit silbernen und goldenen Girlanden und einem Oscar an der Wand. Schüler und Lehrer begleiteten die Feier mit Musik und Comedy.

Thomas Eilers, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, hob die Alleinstellung der Einrichtung als einzige Hauptschule im Landkreis hervor. Die Stadt stehe zur Schule, auch wenn in Zeiten knapper Kassen an der einen oder anderen Stelle bei der Ausstattung in den vergangenen Jahren gespart werden musste.

Auch Elternvertreterin Marion Rökker gab ein Bekenntnis für die Schule ab. „Die Hauptschule muss sich in Wildeshausen hinter keiner anderen Schule verstecken. Sie muss als Bestandteil dieser Stadt bestehen bleiben.“