Hude - Aufgeregt: Welches Kind ist das nicht, wenn eine neue Schule wartet? Die neuen Fünftklässler wurden am Donnerstag an der Peter-Ustinov-Schule begrüßt. „Aufregung kann auch positiv sein“, versucht Lehrer Jan Mattenheimer in seiner Ansprache den 100 neuen Schülern bewusst zu machen. „Ihr dürft euch auf ganz vieles freuen, Schüleraustausch, Gitarrenunterricht, unterschiedliche AGs.“

Musikalisch hieß die Klasse 6c die Kinder willkommen, mit einer Gitarrenvertonung des Jahreszeitenliedes. Das Publikum stimmte mit ein.

„Heute ist ein neuer Anfang, was erwartet mich nur?“, begann Schulleiter Nico Rettcher seine Ansprache und griff somit das Thema der Nervosität ebenfalls auf. Umso wichtiger sei es, dass an der Schule eine offene und optimistische Haltung herrsche, in der sich jedes Kind individuell entfalten könne.

Auch die Klassen 6a und 6d hatten sich als Willkommensgeste etwas ausgedacht: kleine lustige Sketche, die den Schulalltag parodieren. Die Klasse 6b orientierte sich am Fakenews-Trend und trug irrwitzige Szenarien im Stil der Satire-Webseite Postillon vor. Dann kam das, wofür alle an diesem Vormittag hergekommen waren: Die Einteilung in die Klassen 5 a bis d. Immer zu zweit stand ein Klassenlehrerteam auf der Bühne und rief abwechselnd die neuen Schützlinge auf.

Eine Lehrerin war verhindert, „deshalb machen wir das mit den Teams, damit immer mindestens einer da ist“, verdeutlichte der didaktische Leiter Armin Kirsch. Aufregung sah man den Kindern auch an, wenn es hieß, alleine auf die Bühne zu kommen, zu noch fremden Menschen. Der ein oder andere freute sich sichtlich, mit dem besten Freund in eine Klasse zu kommen.

Eine glückliche Schulzeit erhoffte sich Schulleiter Rettcher für all die neuen Kinder. So ging er in einer separaten Ansprache nur für die Eltern auf weitere Punkte, wie zum Beispiel das Handyverbot, ein. „Ein großes Ziel ist auch, dass alle Eltern im Förderverein der Schule aktiv sind“, sagte der Schulleiter. Die Chance, Rettcher besser kennenzulernen, erhielten die Eltern gleich im Anschluss, als die Schule zu Kaffee und Brezeln in die Mensa lud. Dieses Angebot wurde von vielen Eltern wahrgenommen.