HUDE - „Der Bericht nach der Schulinspektion bestärkt uns in unserer Arbeit. Er fällt grundsätzlich positiv aus und gibt einige Anregungen für weitere Verbesserungen.“ Die Schulleiterin der Grundschule an der Jägerstraße in Hude, Margareta Schledde, zeigte sich am Donnerstag bei einem Pressegespräch mit dem Ergebnis der Qualitätsanalyse sichtlich zufrieden.

Drei Tage lang waren im November zwei Inspektoren der Niedersächsischen Schulinspektion in der Grundschule. Sie haben jeden Winkel des Gebäudes besichtigt und sich auf allen Ebenen einen Überblick vom normalen Schulalltag verschafft. Gespräche wurden mit Schülern, Lehrern, Eltern, der Schulleitung, der Sekretärin und dem Hausmeister geführt. Außerdem nahmen die Inspektoren, beide vorher selbst Schulleiter an Grundschulen, am Unterricht teil. „Alle Klassen und fast alle Kollegen wurden während der Stunden besucht.“ Eine spannende Situation für Margareta Schledde und ihre Kollegen.

Nun ist der Endbericht ins Haus geflattert, der Elternrat wurde informiert. „Wir sind sehr froh über diesen Bericht. So eine Rückmeldung bekommt man nur selten“, findet Schledde. Die Analyse zeigt, dass das hervorragende pädagogische Klima eine besondere Stärke der Grundschule ist. Die Arbeits- und Lernatmosphäre und der respektvolle Umgang unter Lehrern und Schülern seien hervorgehoben worden. Außerdem wurde die gute pädagogische Ausbildung der Lehrer bestätigt. Das Programm der Ganztagsbetreuung wurde ebenfalls gelobt: Es sei für die Bedürfnisse der Familien besonders flexibel.

Verbesserungswürdig hingegen fanden die Gutachter die räumlichen Gegebenheiten: Fehlende Fachräume, ein zu kleines Lehrerzimmer, ein beengter Verwaltungsbereich und sichtbarer Renovierungsbedarf schlugen in dem Bericht negativ zu Buche. Empfohlen wurde auch eine Vertiefung der Arbeit mit neuen Medien und die Entwicklung eines Leitbildes sowie eines Schulprogramms. Schledde: „An beidem sind wir schon dran. Aber jede Entwicklung braucht etwas Zeit.“