HUDE - Oben auf dem Dach läuft sie seit Dezember, jetzt sollten die Schüler der Grundschule Jägerstraße eine eigene kleine Solaranlage nachbauen. Unterstützt von Mitarbeitern des Umweltzentrums Hollen setzten die Jungen und Mädchen am Dienstag Solarzellen, Schalter und Propeller zusammen. Das Licht aus einer Tischlampe sorgte dann für den nötigen Energieschub.
„Es war nicht einfach zusammenzubauen, aber dann hat sich der Propeller durch die Kraft des Lichtes gedreht“, erzählte ein Schüler der vierten Klasse begeistert. Und tatsächlich: Nur durch die Kraft der Glühbirne setzte sich der kleine Propeller in Bewegung.
Die Bauteile für die Mini-Solaranlagen wurden vom Umweltzentrum Hollen zur Verfügung gestellt. „Wir bauen hier einen eigenen kleinen Stromkreis. Auf diese Weise verstehen die Kinder am deutlichsten, wie Solarenergie funktioniert“, erklärte Heike Hajhossinali, pädagogische Mitarbeiterin im Umweltzentrum, das Konzept des Projektes. Zusammen mit Claudia Sies, die für ein freiwilliges ökologisches Jahr in der Einrichtung arbeitet, hilft sie den Schulkindern beim Zusammenbau der Modelle. „Das Projekt kommt gut an, die Kinder wollen eigentlich gar nicht mehr aufhören zu basteln“, beobachtete Hajhossinali.
„Jedes Kind hier an der Schule nimmt im Laufe der Woche einmal an diesem Projekt teil“, berichtete Schulleiterin Margareta Schledde nach der Bastel-Stunde. „So verstehen sie die Solaranlage auf dem Dach gleich mit. Praktisches Lernen macht den Schülern immer noch am meisten Spaß.“
