HUDE - Großer Jubel an der Peter-Ustinov-Schule in Hude: Am Mittwoch überreichte die Jury der Aktionsgemeinschaft „Gütesiegel Weser-Ems“ der Haupt- und Realschule das Gütesiegel im Rahmen der Aktion „Startklar für den Beruf“. Durch die Verleihung des Gütesiegels sollen die von den Schulen erbrachten Leistungen zur Verbesserung und Sicherung der Ausbildungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Anerkennung finden.
Die Gütesiegelaktion bietet unter diesem Blickwinkel ein Verfahren an, den erreichten Leistungsstand einer Schule zu dokumentieren und durch Experten sichten und unter einem festgelegten Gütemaßstab einschätzen zu lassen. Zum anderen stärkt die Aktion einen für die Zukunftsentwicklung richtungsweisenden Weg, nämlich die schulische Arbeit für die drei folgenden Arbeitsprinzipien generell zu öffnen: Transparenz – Kommunikation – Qualität.
Die Jury um Jacoba van der Harst (Berufsberaterin, Arbeitsagentur Delmenhorst), Ludger Wester (Projektleitung Ausbildungspakt, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer), Beate Reiß (Fachberaterin für Berufsorientierung, HRS Ganderkesee) und Axel Langnau (Stadt Delmenhorst, Wirtschaftsförderung) machte sich bei einem Rundgang durch die Räume ein Bild von der Schule. Im Vorfeld hatten die Lehrer Matthias Morawietz und Christian Meyer (beide Fachleitung Wirtschaft) eine Bewerbungsmappe an die Aktionsgemeinschaft geschickt.
„Der Rundgang hat uns noch einmal gezeigt, mit wie viel Engagement an dieser Schule gearbeitet wird“, sagte Beate Weiß. Und Ludger Wester ergänzte: „Die Hauptverantwortlichkeit bei der Berufswahl und bei der Vorbereitung liegt bei den Schülern selber. Die Schule muss sie dabei aber unterstützen. Genau diese Voraussetzungen sind hier gegeben“, lobte Wester. Großes Lob ging auch an Sozialpädagogin Insa Coordes sowie die Lehrer Matthias Morawietz und Christian Meyer, die sich stark für Aktionen, die neben dem Unterricht laufen, eingesetzt hatten.
Zusätzlich erhielt Horst Tschörtner, stellvertretend für die Amazonen-Werke, dieses Gütesiegel. Die Firma hatte in der Vergangenheit immer wieder eng mit der Peter-Ustinov-Schule an verschiedenen Projekten gearbeitet.
Bis 2015 wird die Schule, die bereits Trägerin des Gütesiegels war, die Auszeichnung behalten. Dann muss sie sich erneut bewerben.
