HUDE - HUDE - Aus fünf Ländern – Polen, Litauen, Slowakei, Niederlande und Deutschland – kommen die Schulen, die sich an dem EU-geförderten Partnerschaftsprojekt „Comenius“ beteiligen wollen. Zur Vorbereitung dieser Aktion lud die Peter-Ustinov-Schule ihre „Partner“ nach Hude ein. Bei „Comenius“ geht es um die Zusammenarbeit mehrerer Schulen, die jeweils in ihrem Land einen gemeinsamen Themenkomplex erarbeiten. In diesem Fall: „Regionale Identität im zusammenwachsenden Europa“ zu behandeln (siehe Info-Kasten).

Bei ihrem einwöchigen Vorbereitungstreffen, das auf die Initiative der Huder Haupt- und Realschule zurückzuführen ist, machte die achtköpfige Delegation auch Station beim Bürgermeister. Axel Jahnz empfing die Lehrer aus ganz Europa gestern im Rathaus und begrüßte, dass eine solche Initiative geplant sei: „Der europäische Gedanke macht mehr Spaß, wenn er gelebt wird.“ Dass sich die Schulen mit der regionalen Identität auseinander setzen würden, sei wichtig, denn „nur, wer eine Wurzel hat, kann über etwas sprechen, was in die Zukunft wachsen soll“, so Jahnz weiter.

Jutta Hartrampf, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Theermann das Projekt der sechs Schulen aus fünf Ländern organisiert, drückte ihre Hoffnung aus, dass auch eine Schule aus Fiume Veneto sich an der Aktion beteiligen werde – erste Gespräche dafür hätten schon statt gefunden. Zeit dafür besteht noch, schließlich muss der Antrag erst zum 1. Februar 2006 beim pädagogischen Austauschdienst in Bonn eingereicht werden.