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Exkursionen Mit Dem Nabu Was summt, brummt und flattert am Skulpturenufer?


Sandra Bischoff (Nabu) leitet die Exkursionen



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Sandra Bischoff (Nabu) leitet die Exkursionen

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Hude - Gleich zwei Exkursionen in Hude bieten die Gelegenheit, Insekten in ihrem Lebensraum zu beobachten. Dazu laden die Nabu-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe und der Nabu Hude ein. Eine abendliche Fotosafari für die Großen und eine abenteuerliche Insektensuche für die Kleinen sind geplant.

Am Dienstag, 11. August, 17.30 Uhr, lädt die Nabu Stiftung Oldenburgisches Naturerbe zu einer abendlichen Fotosafari auf das Areal des Huder Skulpturenufers ein. Im Zuge des Projektes „Insekten retten“, das der Bingo Umweltstiftung und dem Landkreis Oldenburg gefördert wird, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort, was Insekten brauchen und welche Ansprüche sie an ihren Lebensraum haben, berichtet Ulrike Johannsmann vom Nabu Hude.

Fotoapparat mitbringen

Das Projekt „Insekten retten!“

Insekten sind wichtige Lebewesen in Ökosystemen. Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen totes Material und sind Nahrung für viele andere Tiere. In Deutschland gibt es rund 33 000 Arten. Das sind laut Naturschutzbund Nabu rund 70 Prozent aller in unserem Land lebenden Tierarten.

Wie aktuelle Studien gezeigt hätten, müsse in der BRD ein Verlust von bis zu 75 Prozent der Insekten-Biomasse befürchtet werden. Das sei dramatisch. Insektenfressende Tierarten wie Vögel oder Fledermäuse hätten enorme Probleme, ausreichend Nahrung zu finden, heißt es vonseiten des Naturschutzbundes Nabu.

Die Ursachen des Insektenschwundes seien vielfältig. Ein Faktor sei neben den Landschafts- und Lebensraumverlusten der Verlust an Blütenangeboten und Kleinstrukturen, wie blütenreiche Wegesränder, Hecken oder offene Sandflächen.

Die Nabu Stiftung Oldenburgisches Naturerbe hat das Projekt „Insekten retten!“ mit Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung und des Landkreises Oldenburg ins Leben gerufen.

„Es gibt viele Möglichkeiten, Lebensräume für Insekten zu schaffen. Dabei geht es nicht ausschließlich um Blüten sondern auch um Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten“, stellt Sandra Bischoff, Insektenexpertin vom Nabu fest. Die Exkursion dauert circa eineinhalb Stunden. Den genauen Treffpunkt erfahren die Teilnehmer bei der Anmeldung. Ein Fotoapparat beziehungsweise eine Handykamera sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden. Empfehlenswert sei es auch, sich die Nabu-App „Insektenwelt“ auf das Handy zu laden, rät Sandra Bischoff.

Für Kinder mit den Eltern

Am darauf folgenden Sonntag, 16. August steht ab 10.30 Uhr die Suche nach den heimischen Sechsbeinern auf der Wiese des Nabu Hude im Mittelpunkt. Die Veranstaltung dauert eineinhalb bis zwei Stunden und richtet sich insbesondere an Kinder in Begleitung der Eltern. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Vielfalt ganz nah erleben, heißt es vonseiten des Nabu. Falls vorhanden, biete es sich an, eigene Becherlupen mitzubringen.

Die Teilnahme an den beiden Nabu-Veranstaltungen ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 20 Personen begrenzt.

Anmeldung erforderlich

Anmeldungen nimmt ausschließlich Sandra Bischoff  per Mail (bischoff@nabu-oldenburg.de) oder telefonisch unter t   04 41/66 40 50 5 entgegen.

Bei der Anmeldung für eine der beiden Veranstaltungen müssen Familienname, Vorname, vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder teilnehmenden Person angegeben werden. Während der Exkursion gilt die übliche Abstandsregelung von eineinhalb Meter zu Personen aus einem anderen Haushalt.

Weitere Informationen und Termine zu dem von der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen geförderten Projekt finden Interessierte hier.

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