Hude - Spiel, Spaß und Sport in der Sonne und dabei noch so richtig was lernen? Oder sich lieber kreativ austoben und ein eigenes Buch schreiben? Das alles gibt es beim Huder Ferienspaß.
Tennisspaß
Vier Tage lang geht es an der Tennisanlage des Huder Tennisvereins hoch her. So lange dauert der „Tennisspaß“, den der Verein für die Ferienkinder ausrichtet. Am Montag fiel der Startschuss der Aktion, die von Cheftrainer und Tennisprofi Tim Richter sowie Max Müller und Hagen Vienkötter geleitet wird. 25 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren nehmen teil. „Wir möchten die Kinder gerne an den Sport heranführen und ihr Interesse für das Tennis wecken“, sagt Richter.
Dazu braucht es Ballbeherrschung und -gefühl. Deshalb lässt Trainer Richter die Kinder direkt einmal Fußball und Basketball auf einem kleinen Feld spielen. So soll die Koordination geschult werden. „Tennis soll selbstverständlich im Vordergrund stehen“, sagt er. Deshalb lernen die Jungen und Mädchen auch die richtige Technik. „Wir gehen hier sehr spielerisch an den Sport heran“, sagt Richter. Er erhoffe sich davon, dass er jungen Nachwuchs für den Verein und das Tennis begeistern kann. Ein paar Stunden sportliche Betätigung in der prallen Sonne, das macht hungrig. Auch für die Verpflegung sorgt der Tennisverein, ehe es wieder auf den Platz geht. Der „Tennisspaß“ dauert noch bis diesen Donnerstag.
Autoren gesucht
Alina, Jaden, Skarden und Piet sind hochkonzentriert. Im Huder Kulturhof haben sie sich Montag und Dienstag zusammengefunden, um etwas ganz Besonderes zu kreieren: ihr eigenes Buch. Unter dem Titel „Roboter erobern die Welt“ haben sie ihre Worte und Gedanken mithilfe der Oldenburger Schreibwerkstatt auf Papier gebracht und zum Leben erweckt. „In meiner Geschichte kämpfen Aliens gegen Roboter“, sagt der zehnjährige Skarden. Alina hat eine ganz andere Herangehensweise an das Thema „Roboter“ vorgenommen und schreibt über einen Jungen mit Katzenhaarallergie. Durch die Hilfe eines Professors, der eine Roboterkatze für ihn entwickelt, besiegt er seine Allergie letztendlich.
Alle vier schreiben auch in ihrer Freizeit gerne. Dabei wissen sie ganz genau, was daran so viel Spaß macht: „Ich kann die Geschichte selber bestimmen und beeinflussen. Das ist fast so wie bei Computerspielen“, erklärt der zwölfjährige Piet. Hilfe bekommen die jungen Autoren von Liane Hadjeres, Leiterin der Schreibwerkstatt. „Ich gebe den Kindern so viel Freiraum wie möglich. Ich korrigiere die Texte lediglich“, sagt sie. Am Ende des Workshops werden ihre Geschichten in ein kleines Buch gebunden. Jeder darf sein eigenes Exemplar mit nach Hause nehmen. Zehn bis 20 Seiten sollen es am Ende sein.
Hadjeres bietet ihre Workshops bereits seit einigen Jahren im Rahmen des Huder Ferienspaßes an. Am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. August, bietet sie das Kreativangebot in der Rasteder Villa Hartmann an. Anmeldungen nimmt sie unter
