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GRUNDSCHULE Anbau macht große Fortschritte

HUDE - Der Erweiterungsbau soll im Frühjahr nächsten Jahres fertig sein, sagt Architekt Bornemann. Bis dahin müssen die Grundschüler ein wenig enger zusammenrücken.

Von Andreas Naaf

HUDE - Der Erweiterungsbau der Grundschule Hude-Süd kommt gut voran. Nach Beginn der Bauarbeiten im Sommer feierte die Schule gestern mit zahlreichen Eltern und Ratsmitgliedern das Richtfest. Jetzt müssen sich die Grundschüler voraussichtlich nur noch bis zum Frühjahr gedulden, bis sie endlich ihre neuen Klassenräume beziehen können. „Bis Ostern kriegen wir das hin“, sagte Architekt Dieter Bornemann gestern am Rande der Feier.

Doch selbst eine längere Bauzeit wäre kein Problem für den Schulbetrieb. Denn von Lärmbelästigung gibt es keine Spur, wie Schulleiterin Mechthild Walk berichtete. Lediglich zu Beginn der Arbeiten habe der Bagger, der für die Erdarbeiten eingesetzt wurde, die Ohren etwas strapaziert. Ansonsten, so Walk, sei sie positiv überrascht gewesen, wie ruhig die Arbeiten vonstatten gingen.

Mit Einschränkungen müssen die Schüler lediglich im Hinblick auf ihre räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten leben. Denn ein Container, der zuvor als Klassenraum genutzt worden war, musste im Juli dem Erweiterungsbau weichen. Seitdem wird auch der Musikraum der Schule für den normalen Unterricht genutzt. Für schlechte Stimmung sorgt das indes nicht. „Eltern und Lehrer tragen die Maßnahme voll mit“, schilderte Schulleiterin Walk.

Die Eltern waren es auch, die den Richtkranz für das gestrige Fest geflochten hatten. Dafür dankte ihnen Bürgermeister Axel Jahnz nach dem traditionellen Zimmermannsspruch ausdrücklich. Lobende Worte fand das Gemeindeoberhaupt auch für Ratsvertreter aller Parteien, die mit ihrem Beschluss für die Erweiterung der Grundschule den Schulstandort Hude-Süd gefestigt hätten. „Das war keine leichte Entscheidung. Es war schwierig, dass Geld zusammen zu bekommen“, sagte Jahnz. Durch sein letztlich positives Votum habe der Rat aber gezeigt, das die Gemeinde beim Thema Schule „ganz vorne dran sei.“

Baumaßnahme kostet rund 460 000 Euro

Der Erweiterungsbau

umfasst zwei Klassenräume mit je 60 Quadratmetern Fläche. Zudem gibt es einen Werk- und einen Lagerraum sowie eine Bücherei. Zuletzt waren die Kinder in zwei Containern unterrichtet worden.

Die Baumaßnahme

kostet insgesamt rund 460 000 Euro. Ein Drittel der Finanzmittel kommt aus der Kreisschulbaukasse. Für die Planung des Gebäudes war der Huder Architekt Dieter Bornemann zuständig.
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