HUDE - Freude und Stolz an der Peter-Ustinov-Schule in Hude: mit dem Spendenlauf der Schüler im Mai dieses Jahres konnten genau 12 626 Euro eingenommen werden. In mehreren Veranstaltungen liefen insgesamt um die 550 Schüler für den guten Zweck. Der Betrag kommt jeweils zur Hälfte dem Schulförderverein und dem Kinderhaus „Frieda“ in Togo zugute.
Wolfram Hartrampf, ein in Togo engagierter Lehrer der Schule, zeigte sich von der Größe der Spendensumme begeistert. Hiermit könne man in Afrika verschiedene wichtige Renovierungsarbeiten am Waisenhaus angehen und den Kindern dort die ersehnte Tischtennisplatte ermöglichen. Zudem seien solche Aktionen wichtig, um im hiesigen, sozial abgesicherten Umfeld auf das Leid in anderen Teilen der Welt aufmerksam zu machen.
Bei den Spendenläufen habe Hartrampf besonders die sportliche Leistung der Schüler fasziniert, die zum Teil Strecken von bis zu 20 Kilometern liefen. Aber auch und vor allem die Organisatoren Knut Volkens und Madlin Wagner bekamen von ihm großes Lob. Die beiden absolvieren zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule und gestalteten eigenständig die Spendenaktion. „Sie schafften es, bei den Veranstaltungen ein gewisses Feeling zu schaffen. Es war eine angenehme Atmosphäre,“ so Hartrampf.
Auch die Reaktion aus Afrika kam unvermittelt: in einem Dankesschreiben dankte der Präsident des Kinderhauses, Patrice Amenyah, allen Beteiligten der Spendenaktion.
Anja Kipry, Vorsitzende des Schulfördervereins, sprach zudem einen besonderen Dank an alle Sponsoren aus, die zum Teil sehr hohe Beträge gespendet hätten. Ein Lob ging auch an die Schulleitung, die das Projekt unterstützt und erst ermöglicht habe.
Der Förderverein möchte mit den Spenden zum einen das Äußere der Mensa erneuern, zum anderen seien Schüler und Eltern aufgefordert, eigene Vorschläge für eine Nutzung einzubringen.
Die Schule gibt mit dieser Aktion ein Beispiel für Engagement, das über Grenzen hinausgeht. Denn, erklärt Wolfram Hartrampf die Idee hinter seinem Engagement, „die Schüler haben das für Kinder aus einer anderen Welt getan; aber wir alle sind eine Welt.“
